Grand Prix von Italien: Verstappen siegt in Italien – Strecken-Arbeiter vermasseln Schlussphase

Grand Prix von ItalienVerstappen siegt in Italien – Strecken-Arbeiter vermasseln Schlussphase

In Monza kommt es am Sonntag zum letzten Formel-1-Rennen in Europa für diese Saison. Ferrari hofft auf einen Heimsieg, Dominator Max Verstappen lauert aber.

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Ressort Sport

Max Verstappen hat mit seinem Premieren-Sieg in Monza den Tifosi die rote Ferrari-Party verdorben und sich unter Pfiffen von den Rängen bereits für das nächste Rennen in Titelposition gebracht. Der 24 Jahre alte Formel-1-Weltmeister und WM-Spitzenreiter fuhr am Sonntag beim Grossen Preis von Italien im Red Bull von Startrang sieben zum Sieg – hinter dem Safety Car.

Vor weit über 100'000 enttäuschten Fans musste sich Charles Leclerc in seinem Ferrari trotz Pole am Ende hilflos mit dem zweiten Platz abfinden. Das Rennen wurde nach einem späten Defekt bei McLaren-Mann Daniel Ricciardo hinter dem Safety Car beendet. Die Arbeiter brauchten aber sehr lange für die Bergung. Zum grossen Unmut der Zuschauerinnen und Zuschauer. Auch Leclerc wollte noch eine Chance vor dem Ziel und mit frischen Reifen. «Ich hätte vielleicht gewonnen», sagt er nach dem Rennen.

De Vries vom Sofa in die Punkte

Dritter wurde George Russell im Mercedes. Shootingstar Nick De Vries holt sensationell zwei Punkte für Williams. Er wusste überhaupt erst seit Samstag, dass er am Rennen mitfahren darf. Er ersetzte Alex Albon, der gesundheitliche Probleme hat. Am Freitag war De Vries noch als Testfahrer im Aston Martin – also einem komplett anderen Auto – im Einsatz. Alfa-Sauber holt ebenfalls einen Punkt in Person von Zhou.

Für Sebastian Vettel endete das Europa-Finale auf dem Kurs seines ersten von 53 Grand-Prix-Siegen vor 14 Jahren nach nicht mal einem Drittel der Renndistanz wegen eines Defekts am Aston Martin. «Schlechter als hier kann es nicht werden», kommentierte der viermalige Weltmeister.

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Sonntag, 11.09.2022

Erster Monza-Sieg für Verstappen!

Der grosse Dominator der Saison, Max Verstappen, feiert seinen ersten Sieg in Monza überhaupt. Somit könnte er nun schon im nächsten Rennen in Singapur Weltmeister werden. Charles Leclerc landet auf Platz zwei, George Russell auf Platz drei.

Shootingstar Nick De Vries holt sensationell zwei Punkte und Zhou holt einen Punkt für Alfa-Sauber.

Pfiffe bei den Fans

53/53: Auch die Fans in Italien sind richtig sauer. Pfiffe für die Zieleinfahrt von den Rängen.

Leclerc nervt sich

53/53: «Come on!» Charles Leclerc hätte gerne noch einen Re-Start gehabt gegen Verstappen und nervt sich über die Zieleinfahrt hinter dem Safety Car. Bitter: Ausgerechnet die italienischen Arbeiter versauen eine spannende Schlussphase für Ferrari.

Bizarre Szenen in Monza

51/53: Das Rennen scheint so gut wie vorbei. Die Arbeiter an der Strecke brauchen eine Ewigkeit, um das Auto von der Strecke zu kriegen. Schade, ein Re-Start wäre spannend gewesen.

Wo ist das Safety Car?

49/53: Die Topfahrer waren nun alle an der Box während der Saftey-Car-Phase. Auch das Safety Car fehlt irgendwie noch. Wird das Rennen gar nicht mehr gestartet? Verstappen liegt trotz Stopp weiterhin vor Leclerc und Russell.

Safety Car!

47/53: Jetzt wird es ganz spannend. McLaren-Ricciardo muss das Auto abstellen. Leclerc kann somit auf Verstappen aufschliessen.

Wie steht es um Alfa-Sauber?

43/53: Bottas fährt unverändert weit hinten im Feld, Zhou kämpft dagegen um die Punkte und den zehnten Platz gegen Nick De Vries, der Shootingstar des Wochenendes.

Aston Martin gibt auf

41/53: Ein Fiasko für Aston Martin. Nachdem Vettel bereits länger out ist, muss nun auch Lance Stroll sein Auto abstellen. Vettels Kommentar zur Teamleistung: «In Singapur kann es nur besser werden.»

Leclerc ist jetzt der Schnellste

40/53: Mit den neuen Reifen ist Charles Leclerc nun der schnellste Fahrer im Feld. Trotzdem kann er auf Verstappen kaum Zeit gutmachen. Ob es nochmals spannend wird?

McLaren patzt beim Boxenstopp

38/53: Lando Norris muss zu lange warten für den Boxenstopp. Ein Rad hat beim Wechsel geklemmt. Nun ist er auf Platz acht und hinter seinen Teamkollegen gefallen.

Nyck de Vries auf Punkte-Kurs

37/53: Es wäre ein spektakuläres Ergebnis. De Vries, der erst seit gestern (!) im Williams fährt, könnte in die Punkte fahren und liegt auch vier Plätze vor Latifi, der das Auto schon seit Saisonbeginn kennt.

Verstappen jetzt nun mit grossem Abstand

35/53: 19 Runden vor Schluss hat Verstappen fast 20 Sekunden Vorsprung auf Leclerc. Ist das Rennen bereits entschieden?

Leclerc an der Box!

34/53: Also doch zwei Stopps bei Leclerc bzw. Plan C. Ob das gut geht? Verstappen ist jetzt in Führung und benötigt wohl keinen Stopp mehr.

Feierabend für Alonso

32/53: Vor einigen Runde fragte Alonso bei der Box nach, ob es Probleme gebe. Diese sagte nein. Nun aber doch: «Bitte stoppe das Auto», heisst es am Funk. Alonso hat Feierabend. Bitter.

Verstappen holt auf

30/53: Verstappen hat auch mit den neuen Reifen wieder den Turbo ausgepackt. Laut Berechnungen braucht er noch rund zehn Runden, ob beim Führenden Leclerc anzuklopfen.

Zwei Boxenstopps für Leclerc?

27/53: Bei Red Bull geht man offenbar davon aus, dass Verstappen mit den Medium-Reifen bis zu Ende fahren kann. Ob es Leclerc schafft, ist allerdings fraglich. Gut möglich, dass er nochmals an die Box muss.

Der Leader kommt an die Box

26/53: 2,4 Sekunden – ein super schneller Box von Max Verstappen. Er liegt nun neun Sekunden hinter Leclerc, hat aber deutlich frischere (13 Runden) Reifen als der Ferrari-Pilot.

Funk-Wirrwarr bei Ferrari

24/53: Die vielen Fehler bei Ferrari in den letzten Wochen scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben. Alle paar Minuten fragt die Box ganz unsicher bei Leclerc nach der Strategie. Mal ist es Plan A, aktuell ist man auf Plan C.

Perez macht wieder Plätze gut

22/53: Sergio Perez ist nach seinen Problemen auf einer ganz eigenen Strategie und harten Reifen. Nachdem die Konkurrenz nun an der Box war, liegt er schon wieder auf Platz zehn – und fährt die drittschnellsten Zeiten.

Lob für Nyck de Vries

21/53: Was für ein Wochenende von Nyck de Vries. Der Mercedes-Ersatzfahrer fuhr am Freitag noch im Aston Martin bei den Tests und am Samstag sprang er für den ausgefallenen Alex Albon ein bei Williams. Zwei komplett andere Autos und trotzdem hält er gut mit. Nach seinem Boxenstopp ist er nun auf Platz 14.

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