Atzmännig : «Es bräuchte etwas mehr Schnee auf den Pisten»

Aktualisiert

Atzmännig «Es bräuchte etwas mehr Schnee auf den Pisten»

Es muss nicht Davos, Arosa oder Laax sein: Viele Zürcher sausen in den nahen Skigebieten wie auf dem Atzmännig SG die Hänge hinunter.

von
Maja Sommerhalder

«Die Pisten sind cool hier – nicht so steil», sagt Sabrina (10) aus Hinwil. Vorsichtig fährt sie den Hang hinab, danach gibts Pommes im Restaurant. Wie viele Familien aus der Region Zürich ist sie mit ihren Eltern und Geschwistern gestern auf den nahen Atzmännig SG gefahren. «Die vier Lifte reichen hier völlig aus und die Fahrt hierher dauert nur 20 Minuten», sagt ihr Vater Beat (43). Grosse Wintersportorte wie Davos oder Laax seien zu weit weg und zu teuer. «Nur etwas mehr Schnee wäre auf dem Atzmännig nicht schlecht.»

Dies findet auch Ueli Zwingli, Betriebsleiter der Atzmännig-Bahnen: «Am Freitag und Samstag waren die Verhältnisse sehr gut – leider fiel in der Nacht auf Sonntag Regen.» Nun lägen noch etwa 15 bis 30 Zentimeter Schnee: «Wenn es so weiter geht, ist fraglich, ob wir an Neujahr öffnen können.»

Hoch-Ybrig-Chef: «Verhältnisse sind perfekt.»

Mangels Schnee geschlossen sind bereits die Lifte Steg und Fischenthal im Zürcher Oberland.

Umso mehr Wintersportler pilgern dafür in die etwas höher gelegenen Skigebiete in der weiteren Region.

Wendelin Keller, Chef der Hoch-Ybrig AG, verkauft momentan 6500 Billette pro Tag: «Die Verhältnisse sind perfekt.» Dies ist auch im glarnerischen Braunwald so, wie Sportbahnenchef Christoph Meier sagt: «Wir hatten noch nie so viele Stammgäste.»

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