06.04.2020 08:38

Löscharbeiten im Gang

Es brennt in der Tschernobyl-Sperrzone

Seit Samstag brennt es in der Ukraine in radioaktiv belasteten Waldstücken der Tschernobyl-Sperrzone. Auch heute, Montag, dauern die Löscharbeiten an.

von
gux
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In und ausserhalb der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind letztes Wochenende mehrere Hektaren Wald in Brand geraten.

In und ausserhalb der ukrainischen Sperrzone um das ehemalige Atomkraftwerk Tschernobyl sind letztes Wochenende mehrere Hektaren Wald in Brand geraten.

AP
Die Brände dauern seither an. Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der Katastrophenschutz mit. Doch ...

Die Brände dauern seither an. Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der Katastrophenschutz mit. Doch ...

AP/Yaroslav Yemelianenko
... der geschäftsführende Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, hatte letzte Woche von erhöhten Radioaktivitätswerten berichtet. Dies wurde offiziell aber nicht bestätigt.

... der geschäftsführende Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, hatte letzte Woche von erhöhten Radioaktivitätswerten berichtet. Dies wurde offiziell aber nicht bestätigt.

AP

Es würden weiterhin etwa 25 Hektar Wald brennen. Rund 140 Feuerwehrleute seien im Einsatz. Unterstützt würden sie durch zwei Löschflugzeuge und einen Hubschrauber. Die Arbeiten würden durch die radioaktive Strahlung erschwert.

Die radioaktive Hintergrundstrahlung in den angrenzenden Gebieten der Region Kiew sei im Normbereich, teilte der ukrainische Katastrophenschutz am Montag mit.

Umweltbehörde spricht von erhöhten Radioaktivitätswerten

Dem geschäftsführenden Leiter der Umweltbehörde in Kiew, Jegor Firsow, zufolge würden allerdings auch ausserhalb der Sperrzone insgesamt 100 Hektar brennen. Zudem berichtete Firsow von erhöhten Radioaktivitätswerten. Dies wurde jedoch offiziell nicht bestätigt.

Die Feuer sind letzten Samstag ausgebrochen. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe nicht, hiess es. In den Wäldern in der Sperrzone kommt es immer wieder zu Bränden.

Nach der Explosion des Blocks vier im sowjetischen Atomkraftwerk Tschernobyl 1986 wurden radioaktiv belastete Landstriche um die Atomruine gesperrt. Zehntausende Menschen wurden damals zwangsumgesiedelt. (gux/sda)

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