Kühlhaus-Brand in Basel: Es brennt und brennt und brennt und...
Aktualisiert

Kühlhaus-Brand in BaselEs brennt und brennt und brennt und...

Auch am 5. Tag steigt Rauch aus dem Tiefkühllager der Bell AG. Obwohl sich die Feuerwehr heute in die zweite Etage getrauen will, wird der Brand wohl erst nach Ostern gelöscht werden.

von
job
Das Kühlhaus ist noch nicht gelöscht. (Bild: Leser-Reporter)

Das Kühlhaus ist noch nicht gelöscht. (Bild: Leser-Reporter)

«Irgendwie brennt es immer noch da drinnen, aber stinken tut es zum Glück nicht mehr so doll», schreibt uns ein Leser-Reporter.

Das Kühlhaus der Grossmetzgerei Bell steht einen Steinwurf vom schweizerisch-französischen Autobahngrenzübergang entfernt und raucht seit fünf Tagen. Das Problem: Der Brandherd ist irgendwo in den oberen Geschossen, die Rauchentwicklung gigantisch. Erst gestern hatten die Feuerwehrleute in der ersten Etage wieder Sicht.

«Heute werden wir in die zweite Etage vordringen», sagt der baselstädtische Feuerwehrkommandant Roland Bopp. Wo genau der Brandherd liege, wisse man aber immer noch nicht. Deshalb werde es auch noch eine Weile weiterrauchen. «Wir planen über die Ostern hinaus», sagt Bopp. Noch gestern hatte er gegenüber 20 Minuten Online die Hoffnung geäussert, dass man das Feuer bis zu den Feiertagen unter Kontrolle habe. Von Kühlhausbränden andernorts sei indes bekannt, dass sie einige Tage dauern könnten, sagte Roland Bopp weiter.

Feuer schwer zu löschen

Rund 30 Feuerwehrleute sind rund um die Uhr beim Kühlhaus im Einsatz. Die Feuerwehr spritzt stossweise Wasser ins Gebäude, welches verdampft und so den Brand löschen soll. Das Feuer schwelt aber immer wieder auf.

Die Lagerhaus-Eigentümerin Frigo St. Johann AG gehört dem Fleischverarbeiter Bell. Konkret stehen seit Samstagmorgen zwei Tiefkühllagergebäude mit Baujahr 1968 und 1972 in Flammen. Diese haben laut Bell eine Kapazität von 8000 bis 9000 Paletten Ware; eingelagert sind unter anderem Fleischprodukte und Fertigpizzen. (job/sda)

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