«Es entscheiden Details»
Aktualisiert

«Es entscheiden Details»

Servette könnte heute mit einem Sieg im dritten Finalspiel einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel machen. Verteidiger Martin Höhener verrät gegenüber 20minuten.ch, was es dazu braucht.

von
Reto Fehr

«Wir müssen so solid spielen wie nach dem 2:2 in Zürich», weiss Höhener und sieht darin den Schlüssel zum Erfolg im dritten Finalspiel für Servette. An den möglichen Meistertitel will der ehemalige ZSC-Spieler aber noch nicht denken. Es sei noch zu früh und die Serie sei noch lange nicht entschieden.

Interview mit Martin Höhener (Servette)

Ändert die Sperre gegen Beat Forster etwas für Servettes Spielweise?

Nein, auf uns hat das keinen Einfluss. Wie es bei den ZSC Lions aussieht, kann ich nicht beurteilen.Forster ist ein guter Verteidiger, aber grundsätzlich ist ein Spieler alleine nicht entscheidend. Das Team ist wichtig.

Finden Sie die Sperre gegen Forster gerecht?

Ich kann das nicht beurteilen. Ich habe mich zuwenig mit der strittigen Szene auseinander gesetzt.

Ihr habt bisher in beiden Spielen einen Zweitorevorsprung verspielt. Wie kann es dazu kommen?

Die Spiele sind so eng und umkämpft, da sind zwei Tore nicht viel. Es entscheiden jeweils Details. Wenn einem Team den Anschlusstreffer gelingt, wechselt das Momentum und dieses Team ist näher am Ausgleich als das andere dem erneuten Zweitorevorsprung. Trotzdem, im ersten Spiel in Genf hätten wir nach dem 3:1 nichts mehr anbrennen lassen dürfen.

Wieso gewinnt Servette auch das dritte Spiel?

Wir müssen so solid spielen, wie nach dem 2:2 in Zürich. Auch das tolle Publikum im Rücken wird ein Faktor sein.

Der erste Meistertitel für Servette liegt in der Luft. Merkt man das im Umfeld, werdet ihr langsam nervös?

Nein, daran denkt man vor einem Spiel nicht. Es steht erst 2:0, die Serie ist noch lange nicht entschieden. Wir betrachten das Spiel als eine einzige Partie. Klar, wenn es nach heute Abend 3:0 in der Serie stehen würde, stünden die Chancen auf den Meistertitel nicht schlecht. Aber soweit denken wir noch nicht.

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