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Confiserie sammelt Spenden«Es flossen Tränen, als wir den Check übergaben»

Über Ostern sammelte die Confiserie Martin aus dem thurgauischen Leimbach Geld für einen guten Zweck. Rund 18'000 Franken kamen dabei zusammen.

von
rc
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Erika und Oliver Martin überreichen den Spenden-Check an Mathias Wegmüller vom Kinderprojekt Arche.

Erika und Oliver Martin überreichen den Spenden-Check an Mathias Wegmüller vom Kinderprojekt Arche.

pd
Die Confiserie Martin verschenkte in Leimbach TG über Ostern...

Die Confiserie Martin verschenkte in Leimbach TG über Ostern...

pd
gebrannte Mandeln, Magenbrot und Süssigkeiten.

gebrannte Mandeln, Magenbrot und Süssigkeiten.

pd

«Als wir den Check übergaben, sind Tränen geflossen», sagt Konditor Oliver Martin. Die Confiserie Martin aus Leimbach TG hat über Ostern gebrannte Mandeln, Magenbrot und Süssigkeiten verschenkt. Wer wollte, konnte dafür etwas spenden. Dass am Schluss rund 18'000 Franken zusammenkamen, hätte sich der Confiseur niemals erträumen lassen. Das gesammelte Geld geht nun an die Arche in Kreuzlingen, ein durch Spenden organisiertes Projekt, bei dem Kinder kostenfrei von Pädagogen unterstützt und betreut werden.

«Mathias Wegmüller vom Kinderprojekt hat den Betrag erst erfahren, als wir ihm den Check überreichten», sagt Martin. Wegmüller selbst habe mit einem Betrag von bis zu 2000 Franken gerechnet. «Als ich 1800 auf den Check schrieb, sagte er noch, dass er gar nicht so schlecht getippt hätte.» Als Martin dann noch eine Null anhängte, sei Wegmüller sehr emotional geworden. «Er war sprachlos über die Höhe der unerwartet grossen Spende.» Gerade in den letzten Tagen habe sich die Arche laut seinen Aussagen viele Gedanken gemacht, wie die in der Krise benötigten Spenden zusammenkommen sollten. Wegmüller: «Wir sind einfach überwältigt und sehr dankbar.»

Grosszügige Spenden und beschenkte Kinder

Doch nicht nur dem Kinderprojekt konnte die Confiserie Martin ein Freude bereiten, auch die mit Süssigkeiten beschenkten Leimbacher äusserten sich danach zufrieden. Auf Facebook sammelten sich dutzende Kommentare von Menschen, die sich bei der Confiserie für das Engagement bedankten. Unter dem Motto: «Wer hatte gab, wer brauchte nahm». Martin: «Unter den Leuten waren Personen, die grosszügig gespendet haben. Aber auch Mütter, die ihren Kinder aus Geldnot kein Ostergeschenk machen konnten.» Alle hätten sich gefreut.

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