Die Übersicht zum Start - Es geht um Milliarden – welches Team holt sich die Champions League?
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Die Übersicht zum StartEs geht um Milliarden – welches Team holt sich die Champions League?

Am Dienstag geht es los mit der neuen Champions-League-Saison. Wir werfen einen Blick auf die acht Vorrundengruppen und analysieren, wer in die K.o.-Phase einziehen könnte.

von
Florian Gnägi
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Holten letztes Jahr den Henkelpott: Die Stars von Chelsea.

Holten letztes Jahr den Henkelpott: Die Stars von Chelsea.

imago images/Sportimage
Will dieses Jahr mit PSG die Königsklasse gewinnen: Lionel Messi.

Will dieses Jahr mit PSG die Königsklasse gewinnen: Lionel Messi.

AFP
Pep Guardiola verlor mit Man City letztes Jahr den Final gegen Chelsea und bekommt es nun in der Vorrunde gleich mit PSG zu tun.

Pep Guardiola verlor mit Man City letztes Jahr den Final gegen Chelsea und bekommt es nun in der Vorrunde gleich mit PSG zu tun.

REUTERS

Darum gehts

  • Am Dienstag geht es wieder los mit der Champions League.

  • Als Titelverteidiger geht dabei Chelsea an den Start.

  • Spannende Duelle garantiert sind in den Gruppen A und B, wo es zum Aufeinandertreffen zahlreicher Superstars kommt.

Aus Schweizer Sicht überstrahlt die Teilnahme der Berner Young Boys an der Gruppenphase der Champions League alles, aber auch neben den YB-Spielen bietet die Königsklasse in diesem Herbst einige packende Duelle. Gemäss den Buchmachern sind mit PSG und Manchester City dabei zwei Teams die Favoriten auf den Titel, die bereits in der Vorrunde in der Gruppe A gegeneinander spielen. Zudem geht es für alle 32 Clubs um sehr viel Geld. Alleine für die Gruppenqualifikation gibts pro Club über 17 Millionen Franken, für jedes Unentschieden eine zusätzliche Million und für jeden Sieg drei Millionen Franken. Insgesamt werden laut Medienberichten nur für die Gruppenphase über zwei Milliarden Franken verteilt.

Gruppe A

Etwas mehr als das Vierfache des Einsatzes gibt es zurück, wenn man sein Geld auf den Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain setzt. Das Pariser Starensemble verstärkte seinen ohnehin prominent besetzten Kader um Neymar & Co. in diesem Sommer noch einmal gewaltig und gilt nach den Mega-Transfers von Lionel Messi, Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Achraf Hakimi und Georginio Wjnaldum als Top-Favorit auf den Titel. Dass der Henkelpott mit viel Geld nicht einfach so erkauft werden kann, beweist aber auch PSG-Gruppengegner Manchester City seit Jahren. Die Mannschaft von Pep Guardiola scheiterte letztes Jahr im innerenglischen Final an Chelsea und nimmt nun einen neuen Anlauf. Hinter den beiden Scheich-Clubs dürfte sich RB Leipzig Aussenseiterchancen auf ein Weiterkommen ausrechnen. Für den belgischen Vertreter Brügge wird es schwierig, in dieser Hammer-Gruppe zu überwintern.

Gruppe B

Auch die Gruppe B hat es in sich. Mit Liverpool, Milan und Porto treffen drei ehemalige Sieger der Champions League aufeinander. Mit Atlético ist zudem eine Mannschaft dabei, die zumindest bereits zweimal im Endspiel der Königsklasse stand. Der spanische Meister dürfte sich mit Liverpool um den Gruppensieg streiten, doch auch gegen die wieder erstarkten Mailänder um Superstar Zlatan Ibrahimovic und das international erfahrene Porto wird ein Weiterkommen für die beiden Favoriten kein Zuckerschlecken werden.

Gruppe C

In Gruppe C bekommt es Borussia Dortmund mit den Schweizern Gregor Kobel, Manuel Akanji, Marwin Hitz und Roman Bürki mit drei Gegnern zu tun, die zumindest auf dem Papier schwächer als der deutsche Pokalsieger einzustufen sind. Die niederländischen Ballkünstler von Ajax Amsterdam dürften im Kampf um Platz zwei vor Portugals Meister Sporting Lissabon und dem türkischen Champion Besiktas Istanbul leicht im Vorteil sein.

Gruppe D

Die Gruppe D ist mit Ausnahme von CL-Neuling Sheriff Tiraspol ein Wiedersehen von Teams, die bereits in der letzten Saison in der Vorrunde gegeneinander spielten. Real Madrid verlor damals zwar zweimal gegen Shaktar Donezk, setzte sich am Ende aber doch als Gruppensieger durch. Die Königlichen dürften auch dieses Mal als Gruppenfavorit ins Rennen gehen. Inter Mailand verpasste 2020 den Einzug in die K.o.-Phase und hatte im letzten Sommer den Verlust einiger Leistungsträger (Romelu Lukaku zu Chelsea, Achraf Hakimi zu PSG) zu verzeichnen. Dennoch sollte der italienische Meister in der Lage sein, sich zumindest Platz zwei in der Gruppe zu sichern.

Gruppe E

Exakt 13 Monate nach dem epischen 8:2 von Lissabon trifft Bayern München wieder auf den FC Barcelona. Die Gemengelage hat sich seit diesem geschichtsträchtigen Spiel insofern verändert, indem Barça im letzten Sommer den Abgang von Superstar Lionel Messi zu verzeichnen hatte. Die Katalanen durchleben momentan keine einfachen Zeiten und gehen in das Duell mit dem deutschen Serienmeister dieses Mal als Aussenseiter. Nichtsdestotrotz dürfte Barça immer noch über genügend Substanz zu verfügen, um sich vor Benfica Lissabon und Dynamo Kiew zumindest für die K.o.-Phase zu qualifizieren.

Gruppe F

In der YB-Gruppe scheint die Ausgangslage auf den ersten Blick auch klar. Das Starensemble von Manchester United ist nach den Transfers von Jadon Sancho, Raphael Varane und natürlich vor allem von Cristiano Ronaldo der Top-Favorit in der Gruppe F und fungiert sicher auch im erweiterten Kreis der Anwärter auf den Titel. Dahinter könnte sich zwischen Atalanta Bergamo mit Nati-Star Remo Freuler und Europa-League-Champion Villareal ein Zweikampf um den Platz hinter Manchester entwickeln. YB ist der grosse Aussenseiter, hat aber in der Vergangenheit gezeigt, immer wieder für eine Überraschung gut zu sein.

Gruppe G

Die Gruppe G ist wohl die ausgeglichenste Gruppe in der diesjährigen Champions League. Frankreichs Meister Lille missglückte der Start in die neue Ligue-1-Saison und scheint nicht ans Leistungsniveau vom Vorjahr heranzukommen. Der FC Sevilla konnte in den letzten Jahren mehrfach die Europa League gewinnen, kann sich heuer aber auch intakte Chancen für ein Weiterkommen in der Königsklasse ausrechnen. Zum Duell mit Schweizer Beteiligung kommt es bei den Begegnungen zwischen Wolfsburg und RB Salzburg. Der Bundesligist mit Renato Steffen und Kevin Mbabu (aber ohne Admir Mehmedi) ist ebenso wie der österreichische Meister mit Noah Okafor und Phillip Köhn bislang ohne Punktverlust in die heimische Liga gestartet.

Gruppe H

Die Gruppe des Titelverteidigers Chelsea. Die Blues aus London gehören nicht nur in der Premier League zu den Favoriten auf die Meisterschaft, auch in der Champions League sind sie ein heisser Kandidat auf die Titelverteidigung. Mit dem 125-Millionen-Franken-Stürmer Romelu Lukaku hat Chelsea seine einzige Schwachstelle im Sommer gefüllt – ein Knipser. Juve ist derweil nach drei Spielen schon in der Krise: ein Punkt, kein Sieg. Ganz anders sieht das beim amtierenden russischen Meister Zenit St. Petersburg aus. Tabellenführung nach sieben Spielen und kein Spiel verloren bisher. Nutzen die Russen die Schwächephase von Juventus und landen einen Coup? Oder machen die beiden grossen Namen das Rennen um den Gruppensieg unter sich aus? Klar ist hingegen: Der amtierende schwedische Meister Malmö FF dürfte maximal Aussenseiterchancen auf den dritten Platz haben.

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