Aktualisiert 19.05.2020 11:55

Jürgen Klopp

«Es gibt schlimmere Dinge, als nicht Meister zu werden»

Liverpool ist noch zwei Siege vom ersten Meistertitel seit 30 Jahren entfernt. Doch Coach Jürgen Klopp hat seine Ansichten in Corona-Zeiten etwas geändert.

Darum gehts

  • In der Premier League darf seit Dienstag wieder im Team trainiert werden.
  • Der Plan lautet noch immer, trotz Corona die Saison Mitte Juni wieder aufzunehmen.
  • Liverpool-Coach Klopp sagt jedoch: «Es gibt schlimmere Dinge im Leben, als nicht Meister zu werden.»

Liverpools Trainer Jürgen Klopp ist davon überzeugt, dass das Training der Premier-League-Clubs auch in der Corona-Krise sicher ist. «Die Trainingszentren der englischen Profivereine werden die sichersten Orte überhaupt sein», sagte der 52-Jährige im «Leadership-Talk der DFB-Akademie».

«Da kann sich keiner anstecken. Danach gehen die Spieler nach Hause, verhalten sich, wie sie sich bisher verhalten haben, sind in quarantäneähnlichen Situationen. Das sollte also möglich sein», so der Deutsche.

Die Teams durften ab Dienstag in Kleingruppen und unter Einhaltung von Abstandsregeln wieder trainieren. Ein Neustart der Liga, die seit dem 13. März pausiert, könnte Mitte Juni erfolgen. Bisher wurden 29 von 38 Spieltagen absolviert.

Saisonabbruch wäre «ungerecht»

Klopps FC Liverpool führt die Tabelle derzeit mit 25 Punkten Vorsprung an und steht kurz vor der ersten Meisterschaft seit 30 Jahren. «Es gibt schlimmere Dinge im Leben, als nicht Meister zu werden», stellte Klopp allerdings mit Blick auf die Coronavirus-Pandemie klar.

«Das Wichtigste im Moment ist der Umgang mit dieser Krise.» Der frühere Coach von Borussia Dortmund sagte aber auch, dass er eine Annullierung der Saison persönlich als «ungerecht» empfinden würde. Bezogen auf den Sport sagte er: «Das war mein Worst-Case-Szenario: Dass jemand die Saison für null und nichtig erklären wollte.»

(dpa)
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10 Kommentare

Walther K.

22.05.2020, 14:29

Walti gibt hiermit seinen Abschied aus dem Forum. Wird hier zu fest an der Volksmeinung geschraubt. Hat keinen Sinn, fremdgesteuerte Meinungsbilder füttern. Sehr Unschweizerisch. Gute Unterhaltung noch und Tschüüüüüüüüs tütüüüüüüüüüüüüüüüüü Tschüssli Winkiwinki

Udo

19.05.2020, 13:45

Ich kann die Redaktion gut verstehen. Für jeden Mist den Grind aneheben, würd ich auch nicht machen, allein schon wegen den Anwälten der Lobbys und lästigen Umtrieben.

die Lösung

19.05.2020, 13:42

Der Fussball könnte gut vom Bäckerhandwerk lernen: einfach kleinere Brötchen backen.