Schutzkonzepte in Badis - «Es gilt Maskenpflicht – ausser beim Schwimmen»
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Schutzkonzepte in Badis«Es gilt Maskenpflicht – ausser beim Schwimmen»

Nur in eine Richtung schwimmen, Maskenpflicht bis zum Bassin und keine direkte Mund-zu-Mund-Beatmung vom Bademeister: So streng sind die Corona-Regeln in der Badi. Nun will das BAG etwas lockern.

von
Pascal Michel
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Wer dieses Jahr die Badi besucht, sollte sich mit dem jeweiligen Schutzkonzept vertraut machen.

Wer dieses Jahr die Badi besucht, sollte sich mit dem jeweiligen Schutzkonzept vertraut machen.

brunnentourismus.ch
Im Wasser gilt zwar keine Maskenpflicht – in vielen Badis sollte sie aber bis zum Beckenrand getragen werden.

Im Wasser gilt zwar keine Maskenpflicht – in vielen Badis sollte sie aber bis zum Beckenrand getragen werden.

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Auch im Konzept der Badi Suhr steht: «Der Zugang zu den Becken ist nur mit Maske gestattet.» Offen bleibt, was mit der Maske zu tun ist, wenn man beim Becken angelangt ist.

Auch im Konzept der Badi Suhr steht: «Der Zugang zu den Becken ist nur mit Maske gestattet.» Offen bleibt, was mit der Maske zu tun ist, wenn man beim Becken angelangt ist.

https://schwimmbad-suhr.ch/

Darum gehts

  • Mit den steigenden Temperaturen locken die Badis.

  • Im Corona-Jahr 2021 sind im Freibad einige Regeln zu beachten.

  • Das BAG schlägt zumindest bei der Maskenpflicht eine Lockerung vor.

Die Badesaison 2021 nimmt Fahrt auf: Die meisten Freibäder haben seit diesem Wochenende ihre Tore geöffnet – oder tun dies noch bis Auffahrt. Die Plattform badi-info.ch weist darauf hin, dass dieses Jahr strengere Schutzmassnahmen gelten als noch letzten Sommer. Strikte Personenlimitierungen, Maskenpflicht und beim Genuss der Badi-Pommes gilt: nur auf der Terrasse und mit Angabe der Kontaktdaten.

Die Vorgaben würden indes unterschiedlich interpretiert, schreiben die Badi-Kenner von der Plattform badi-info weiter. «In manchen Badis ist nur reiner Schwimmbetrieb erlaubt, kein Rutschen, Plantschen, Chillen oder Sonnenbaden. In anderen gilt eine generelle Maskenpflicht bis zum Beckenrand.»

Schwimmen nur in eine Richtung

Solch strenge Regeln führt etwa die Oltner Badi. «Es gilt auf dem ganzen Areal Maskenpflicht – ausser beim Schwimmen», heisst es im Schutzkonzept. Auch im Konzept der Badi Suhr steht: «Der Zugang zu den Becken ist nur mit Maske gestattet.» Offen bleibt, was mit der Maske zu tun ist, wenn man beim Becken angelangt ist.

In Olten ist das Verhalten beim Schwimmen detailliert geregelt. Es gibt nicht nur getrennte Bahnen für Schnellschwimmer und Plauschschwimmer. Die Art des Schwimmens ist reglementiert: «Geschwommen wird im Kreisverkehr gegen den Uhrzeigersinn immer am Rand der jeweiligen Zone. Das seitliche Hineinspringen in das Schwimmerbecken ist verboten.» Nochmals eine andere Regelung führt die Badi Zofingen: «Es wird in den Schwimmerbecken pro Bahn nur in eine Richtung geschwommen.»

Kein Jeton, kein Einlass

Ein eigenes Schutzkonzept, um die Zahl der Schwimmenden im Becken zu kontrollieren, hat das Vitamare Bad in Frick: Wer schwimmen will, muss dem Bademeister einen Jeton aushändigen, den man nach Verlassen des Beckens wieder erhält. Der Grund für diese Massnahme: Laut dem Schweizerischen Bademeisterverband gelten auch im Wasser die Abstandsregeln von 1,5 Metern.

Für Bademeisterinnen und Bademeister in Zofingen sieht das Schutzkonzept ebenfalls Vorschriften vor. «Eine Reanimation ist mit einem Ambu-Beutel durchzuführen. Auf Mund-zu-Mund-Beatmung ist zu verzichten. »Als Ambu-Beutel wird ein Gerät bezeichnet, mit dem die Beatmung ohne direkten Körperkontakt durchgeführt werden kann.

Bund plant Lockerungen

Die strengen Vorgaben will der Bund nun etwas lockern. Er hat am 29. April verschiedene Vorschläge in die Konsultation geschickt. Ein Abschnitt betrifft die Schutzkonzepte der Freibäder. «Im Hinblick auf die Badesaison soll für Badeanstalten die Möglichkeit geschaffen werden, für gewisse Teile des Aussenbereichs, wie etwa den Badebereich oder die Liegewiesen, in ihren Schutzkonzepten Ausnahmen von der Maskenpflicht vorzusehen.»

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