Aktualisiert 17.07.2018 17:58

Mini-Tsunami in Mallorca

«Es hat gestunken und war matschig»

Die spanischen Ferieninseln Mallorca und Menorca sind von einem fast zwei Meter hohen Mini-Tsunami getroffen worden – es kam zu Überschwemmungen.

von
heute.at

Der Mini-Tsunami sorgt auf Mallorca und Menorca für Schäden. (Video: Tamedia/AP)

Normalerweise kennt man Tsunamis nur aus Südostasien, doch auch in Europa kann das Wetterphänomen zuschlagen – wenn auch nur selten. Strände und Küstengebiete auf Mallorca und Menorca wurden von Wellen getroffen, die knappe zwei Meter hoch waren.

Verletzte wurden keine gemeldet, allerdings wurden zahlreiche Lokale und Restaurants in Wassernähe überflutet. Auch Boote in Häfen wurden beschädigt. Das Tau eines historischen Schiffes der mallorquinischen Regionalverwaltung riss und das Schiff trieb ins Meer – Seeleute konnten es aber stoppen und wieder in Sicherheit bringen.

«Der Ort sah mega verwüstet aus»

Badegäste blieben an den Stränden verschont, da die Wellen frühmorgens aufschlugen, als noch keine Touristen am Strand waren.

Doch die Folgen waren etwa in der Stadt Alcúdia im Norden Mallorcas deutlich zu sehen. «Wir waren schon oft dort, haben den Ort aber auf den ersten Blick kaum wiedererkannt», sagt eine Leser-Reporterin aus Arch BE. Das Personal der Bars und Restaurants sei mit Putzen der Vorplätze beschäftigt gewesen.

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So sah es nach dem Mini-Tsunami in Alcúdia aus. Die Stadt liegt im Norden Mallorcas.

So sah es nach dem Mini-Tsunami in Alcúdia aus. Die Stadt liegt im Norden Mallorcas.

Leser-Reporter
«Wir waren schon oft dort, haben den Ort aber auf den ersten Blick kaum wiedererkannt», sagt eine Leser-Reporterin aus Arch BE.

«Wir waren schon oft dort, haben den Ort aber auf den ersten Blick kaum wiedererkannt», sagt eine Leser-Reporterin aus Arch BE.

Leser-Reporter
«Es sah mega verwüstet aus, alles war voller Matsch und Sand und es hat gestunken», sagt die Leser-Reporterin.

«Es sah mega verwüstet aus, alles war voller Matsch und Sand und es hat gestunken», sagt die Leser-Reporterin.

Leser-Reporter

«Es sah mega verwüstet aus, alles war voller Matsch und Sand und es hat gestunken», sagt die 19-Jährige. Sie ist gerade mit der Familie etwas weiter östlich in Platja de Muro in den Ferien.

Tsunamis werden zu etwa 90 Prozent durch starke Erdbeben unter dem Ozeanboden angeregt, können aber auch durch rasche Änderungen im Luftdruck – meist ausgelöst durch andere Wetterphänomene wie etwa Gewitter – entstehen. (heute.at/20 Minuten)

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