Der Frühling ist da!: Es herrscht vier Tage lang Prachtswetter
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Der Frühling ist da!Es herrscht vier Tage lang Prachtswetter

Die Tage werden wieder länger und nun spielt auch noch das Wetter mit. Hoch Nicole schenkt uns eine gehörige Portion Sonne ein, und über die kommenden Tage wird es nur noch besser.

von
Patrick McEvily
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Der Frühling erwacht im Rosengarten in Bern.

Der Frühling erwacht im Rosengarten in Bern.

20min/Simon Glauser
In der kommenden Woche herrscht perfektes Ausflugwetter, wie hier mit dem Dampfschiff Uri im Urnersee.

In der kommenden Woche herrscht perfektes Ausflugwetter, wie hier mit dem Dampfschiff Uri im Urnersee.

SGV, perret
Die hohen Temperaturen dürften auch dafür sorgen, dass in den Bergen vermehrt der Schnee schmilzt.

Die hohen Temperaturen dürften auch dafür sorgen, dass in den Bergen vermehrt der Schnee schmilzt.

Christian Perret

Darum gehts

  • Hoch Nicole sorgt für warmes und sonniges Wetter über die kommenden Tage.

  • Am Dienstag und Mittwoch erreichen wir Temperaturen von 22 bis 23 Grad.

  • An Ostern wird es kühler; allzu garstig wird es wohl aber nicht.

Was für ein Start in die Osterwoche! Nachdem es in den vergangenen Wochen zum Teil aussergewöhnlich kühl war in der Schweiz, hat sich nun der Frühling mit voller Wucht angemeldet. Zu verdanken haben wir das schöne Wetter dem Hochdruckgebiet Nicole, das zurzeit über der Schweiz sitzt und uns viel warme Luft aus dem Süden bringt.

Besonders am Dienstag und Mittwoch gibt es T-Shirt-Wetter mit 22 bis 23 Grad. Am wärmsten wird es voraussichtlich in Basel. Pünktlich zur Zeitumstellung wird man also länger draussen sein können; auch wenn es gemäss Geraldine Zollinger von Meteonews knapp nicht für einen Sommertag (über 25 Grad) reichen wird. Die Corona-müden Schweizerinnen und Schweizer dürfte es freuen, dass man sich nun draussen wieder vermehrt mit Menschen treffen kann.

Nur für Allergiker wird es unangenehm

Auf dem Arbeitsweg am Morgen lohnt es sich weiterhin sicherheitshalber einige Schichten dabei zu haben. Aber die Wärmephase sorgt dafür, dass der Boden mit jedem Tag wärmer wird. Bis und mit Donnerstagabend herrscht am Abend Grillwetter. Ab dann kann es in den Bergen zu Quellwolken kommen und auf den Freitag hin erreicht uns ein Tiefdruckgebiet.

Einzig für Allergikerinnen und Allergiker birgt das schöne Wetter einen Wermutstropfen. Die warmen Temperaturen sorgen nämlich auch für mehr Pollen. Die Sonne stimuliert die Pflanzenwelt und die Bäume und Sträucher werfen darum umso stärker ihren Blütenstaub ab. Weil das stabile Hochdruckgebiet auch noch den Wind stoppt, bleiben die Pollen auch noch länger in der Luft. In Zeiten von Corona kann dies auch für Nichtallergiker die Gefahr einer Ansteckung erhöhen.

An Ostern wird es kühler, bleibt aber mehrheitlich trocken

Das Hammer-Wetter wird am Freitag sein Ende finden, wenn uns wieder kühlere Luft aus Norden erreicht. Zeitweilen kann es dann zu Schauern kommen. Wie unangenehm es danach wird, ist noch unsicher. Nach aktuellem Stand dürften die Osterfeiertage aber nicht ganz so garstig werden, wie befürchtet. Es wird kühl, aber gemäss Meteonews meistens trocken bleiben. Prognosen, die über die kommenden zehn Tage hinausgehen, sind für die Meteorologen der viel zitierte Blick in die Kristallkugel.

Etwas Regen täte auch nicht schlecht. Gewisse Gebiete in der Schweiz sitzen nämlich bereits wieder auf dem Trockenen. Teile des Tessins und Engadins haben im März über 90 Prozent weniger Niederschlag als üblich verzeichnet. Im Norden gab es zwar etwas mehr Niederschlag, doch auch hier liegen die meisten Gebiete unter dem langjährigen Schnitt für den März. Die einzige Ausnahme bildete das Gebiet rund um den Säntis.

Die Temperaturspitzen in der Wochenmitte werden zwar sehr hoch sein, doch für Geraldine Zollinger von Meteonews sind diese «nicht aussergewöhnlich» für diese Jahreszeit. «Schliesslich sind wir ja schon fast im April. Da darf es schon auch mal wärmere Tage geben.» Insgesamt bringen die letzten März-Tage das Fazit für den Monat gerade wieder ins langjährige Mittel. Der Monat zeichnete sich durch starke Schwankungen aus: Auf einen sehr milden Start folgte ein Wintereinbruch und nun ein fulminanter Schlussspurt.

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