Granit Xhaka: «Es interessiert jetzt keinen, wie das Spiel war»
Aktualisiert

Granit Xhaka«Es interessiert jetzt keinen, wie das Spiel war»

Die Erlösung ist gross, die Schweiz hat es geschafft – die Reaktionen nach dem erkämpften 0:0 im Barrage-Rückspiel gegen Nordirland.

von
hua
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Die Schweiz ist an der WM in Russland 2018 dabei.

Die Schweiz ist an der WM in Russland 2018 dabei.

Keystone/Peter Klaunzer
Die Nordiren präsentierten sich im Vergleich zum Hinspiel wie verwandelt. Yann Sommer muss bereits in der 3. Minute einen gefährlichen Schuss der Gäste entschärfen.

Die Nordiren präsentierten sich im Vergleich zum Hinspiel wie verwandelt. Yann Sommer muss bereits in der 3. Minute einen gefährlichen Schuss der Gäste entschärfen.

Keystone/Georgios Kefalas
Nordirland ist von der ersten Minute an gefährlich und gewinnt im Mittelfeld viele Zweikämpfe.

Nordirland ist von der ersten Minute an gefährlich und gewinnt im Mittelfeld viele Zweikämpfe.

Keystone/Georgios Kefalas

Sie jubelten, umarmten sich, schrien sich die Freude aus den Kehlen: Die Nati hat ihr Ziel erreicht und fährt im nächsten Sommer nach Russland an die WM. «Wir sind erleichtert, dass wir es geschafft haben. Es war ein enorm schwieriges Spiel. Wir versuchten auf diesem schwierigen Rasen, das Spiel zu machen. Es interessiert nun aber niemanden mehr, wie das Spiel war. Wir haben das Ticket, das war unser Ziel, wir haben es geschafft, nun werden wir feiern», sagte Regisseur Granit Xhaka nach dem Schlusspfiff im Schweizer Fernsehen.

Fabian Schär, der die Defensive zusammengehalten hatte, suchte zu Beginn noch nach Worten. Als er sie gefunden hatte, sagte er: «Es war ein unglaublicher Kampf, es fällt so viel Last ab. Das Spiel war nicht das beste, es zählt aber nur, dass wir uns qualifiziert haben.» Auch Keeper Yann Sommer gab zu, dass sie nicht ganz entspannt in diese letzte Partie hatten gehen können: «Der Druck war gross in so einer Barrage. Wir haben diesen Kampf heute erwartet. Es ist geil, dass wir das geschafft haben.»

Viel Leidenschaft gezeigt

Auch Xhaka bestätigte dieses schöne Gefühl: «Wir haben zwei Jahre dafür gearbeitet, nach Russland zu fahren. Jetzt sind wir so weit, das ist ein geiles Gefühl. Wir haben viel Leidenschaft gezeigt. Wir haben gekämpft bis am Schluss.»

Rettungstat von Rodriguez

(Video: Tamedia/SRF)

Die Rettungstat von Rodriguez. (Video: Tamedia/SRF)

Am Ende waren alle glücklich, aber am Anschlag. «Wir sind alle sehr müde, wir hatten schwere Beine. Aber wir habens geschafft, wir sind stolz darauf, was wir erreicht haben», sagte Xherdan Shaqiri.

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