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K-Pop-Sexskandal«Es ist absolut widerlich, was da läuft»

Weitere K-Pop-Musiker sind in den aufgedeckten Sexskandal verwickelt. Involvierte melden sich zu Wort – und die Fans sind erschüttert.

von
afa
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Junhyung hat am 13. März gegenüber der Polizei zugegeben, dass er sich Jung Joon Youngs heimlich aufgenommene Sexvideos angesehen hat. Kurz darauf trat er aus der Boyband Highlight aus.

Junhyung hat am 13. März gegenüber der Polizei zugegeben, dass er sich Jung Joon Youngs heimlich aufgenommene Sexvideos angesehen hat. Kurz darauf trat er aus der Boyband Highlight aus.

Instagram/bigbadboii
Auch Rocksänger Choi Jong Hoon soll Teil des Gruppenchats gewesen sein, in dem Sexvideos geteilt wurden. Er hat die Boygroup F.T. Island nun verlassen und will sich aus der Entertainment-Industrie zurückziehen.

Auch Rocksänger Choi Jong Hoon soll Teil des Gruppenchats gewesen sein, in dem Sexvideos geteilt wurden. Er hat die Boygroup F.T. Island nun verlassen und will sich aus der Entertainment-Industrie zurückziehen.

Instagram/ftgjhc
Der K-Pop-Star Jung Joon Young soll sich beim Sex mit Frauen gefilmt und die Videos dann ins Internet gestellt haben.

Der K-Pop-Star Jung Joon Young soll sich beim Sex mit Frauen gefilmt und die Videos dann ins Internet gestellt haben.

instagram/sun4finger

Nachdem in den letzten Tagen ein Sexskandal um Seungri (28) von Big Bang und Jung Joon Young (30) von Drug Restaurant die K-Pop-Szene erschütterte, scheint nun noch mehr enthüllt zu werden.

Sänger Choi Jong Hoon (29) soll auch Teil des Gruppenchats gewesen sein, in dem Sexvideos geteilt wurden. In einem Statement vom 14. März schreibt seine Agentur, dass Choi Jong Hoon behauptet, er erinnere sich an nichts. Choi Jong Hoon hat die Boygroup F.T. Island nun verlassen und will sich aus der Entertainment-Industrie zurückziehen.

Junhyung legt ein Geständnis ab

Bereits im Oktober 2018 wurden in einem Online-Forum anonyme Vorwürfe gegen Sänger Junhyung (29) von Highlight laut. Er und Jung Joon Young haben laut dem anonymen Schreiber minderjährige Fans unter Drogen gesetzt und sexuell belästigt.

Am 13. März hat Junhyung gegenüber der Polizei zugegeben, dass er sich Jung Joon Youngs heimlich aufgenommene Sexvideos in einem Gruppenchat angesehen hat.

Junhyung entschuldigte sich auf Instagram bei seinen Bandmitgliedern und Fans – nicht aber bei den Opfern. Er gab bekannt, dass er seine Band Highlight verlässt.

Fans, ein Freund und eine Arbeitskollegin reagieren auf die Enthüllungen.

Die Fans

2018 hatte dem anonymen Forumschreiber noch niemand geglaubt. Nun schreiben Fans: «Ich bekomme Gänsehaut. Vielleicht waren ihre schmutzigen Taten bereits damals wohlbekannt in der Industrie. Das ist beängstigend.»

Die Fans der Erfolgsgruppe Big Bang sind gespalten. Unter Seungris Insta-Post, in dem er schreibt, er sei als Verräter dargestellt worden, kommentiert ein ehemaliger Supporter der Gruppe: «Ich schäme mich so dafür, dass ich die letzten zehn Jahre Fan von dir war.» Ein anderer Fan: «Du bist und bleibst mein Idol. Ich bleibe an deiner Seite.»

Manche Highlight-Fans nehmen Junhyung auf Twitter in Schutz und schreiben, sie hätten ihm bereits vergeben, schliesslich sei er lediglich an die falschen Freunde geraten. Zugleich wird ihm übelgenommen, dass er sich in seinem Reue-Statement nicht bei den Opfern entschuldigt hat.

Viel Zuspruch erhalten Tweets, die die K-Popstars für ihre Taten verantwortlich machen. Einer der am meisten geteilt wurde: «Stellt euch vor, ein Mädchen zu vergewaltigen und es ohne ihr Einverständnis zu filmen. Stellt euch vor, das anzusehen und euch nicht zu übergeben. Es nicht aufhalten zu wollen. So abgefuckt sind alle in diesem Gruppenchat – und jeder, der davon wusste. Fuck Seungri. Fuck Jung Joon Young. Fuck Junhyung.»

Der Youtube-Freund

Josh Carrott, auf Youtube bekannt als Korean Englishman, war mit Jung Joon Young 16 Jahre lang eng befreundet. Der Drug-Restaurant-Sänger tauchte regelmässig in den Youtube-Videos von Carrott auf. Nun hat dieser jegliche Videos mit Jung Joon Young gelöscht.

In einem Statement erklärte der Youtuber: «Ich glaube, es ist nicht richtig, Videos auf Youtube zu lassen, bei denen Zuschauer sich unwohl fühlen könnten. Ich möchte klarstellen, dass ich keinerlei Verbindung zu diesem Fall habe.»

Die Musikerin

Die koreanische Sängerin Shannon Williams schrieb in einer Insta-Story vom 14. März: «Ihr wisst nicht, was hinter verschlossenen Türen läuft und wenn die Kamera aus ist. Absolut widerlich. Beschämend für alle, die in dieser Industrie hart arbeiten. Müll.»

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