Büetzer Buebe sind schuld: «Es ist besser, die Fresse zu halten» – Skandal-Rasen im Letzi entsetzt

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Büetzer Buebe sind schuld«Es ist besser, die Fresse zu halten» – Skandal-Rasen im Letzi entsetzt

Am Sonntagnachmittag ging der FC Zürich gegen den FC Basel unter. Das Spiel lieferte viel Spektakel, Diskussionen gab es aber auch abseits des Sportlichen. Es ging um den Rasen und um Blerim Dzemaili.

von
Nils Hänggi

Hier besiegt der FC Basel den FC Zürich klar und deutlich. 

blue

Darum gehts

Der Spott und auch die Wut waren am Sonntag riesig bei den Fans des FC Basel. Der Grund dafür war der Rasen im Letzigrund beim Spiel zwischen Zürich und Rotblau (2:4). Dieser war in einem katastrophalen Zustand. Er hatte unzählige braune Flecken und war uneben. Ein perfekter Fussballrasen sah definitiv anders aus, das Feld glich eher einem Acker. 

Der Grund für den schlechten Zustand waren die beiden Konzerte der Büetzer Buebe in der letzten Woche. Die Band, die aus Gölä und Trauffer besteht, feierte im Letzigrund eine Riesen-Party vor jeweils rund 46'000 Fans. Die beiden Konzerte waren auch der Grund, weshalb der FC Zürich das Hinspiel der Europa-League-Playoffs gegen Heart of Midlothian (2:1) in St. Gallen austragen musste.

«Der Platz ist wirklich sehr schlecht»

Auf Social Media liessen die Rotblau-Fans ihre Wut raus. «Der Rasen in Pratteln am Eidgenössischen ist in deutlich besserem Zustand als der in Zürich», meinte ein Twitter-User. Jemand anders: «So eine Schande!», «Was ist das für ein Rasen? Schämt ihr euch nicht?», so ein weiterer User fassungslos. 

Auch FCZ-Boss Ancillo Canepa war sich der Problematik bewusst. Gegenüber blue meinte der Präsident: «Der Platz ist wirklich sehr schlecht. Es ist eigentlich die Erde, die zum Vorschein kommt.» Es seien aber die gleichen Bedingungen für beide Mannschaften. Zum Anschauen sei es aber sicherlich nicht schön. Auch Basel-Trainer Alex Frei wurde vor der Partie von blue auf den Untergrund angesprochen. Er sagte nur: «Manchmal ist es besser, einfach die Fresse zu halten.»

FCB-Fans beleidigen Mutter von Dzemaili

Der Rasen war nicht das Einzige, das zu reden gab. So gab es auch einen heftigen Disput zwischen FCZ-Star Blerim Dzemaili und den FCB-Fans. Als der Zürich-Routinier in der Nachspielzeit per Penalty zum 2:4 traf, feierte er vor der Muttenzerkurve. Diese lies sich das nicht bieten und beleidigte in Gesängen die Mutter von Dzemaili. 

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