Stefan Rogentin spricht über seinen Podestplatz in Wengen

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Super-G in Wengen«Schönster Tag in meinem Leben» – Schweizer Rogentin überrascht mit Platz 2

Stefan Rogentin brilliert in Wengen beim Super-G mit einem zweiten Platz. Seine Teamkollegen und Trainer freuen sich für den Bündner. 

von
Sven Forster
(aus Wengen)
Adrian Hunziker
(aus Wengen)

Stefan Rogentin zeigte seine ganze Klasse am Lauberhorn. 

SRF

Darum gehts

  • Rogentin fuhr aufs Podest in Wengen. 

  • Ein Erfolg, der sich abgezeichnet hatte. 

  • Seine Trainer und Teamkollegen freuen sich für «Rogi». 

Was war das für ein Auftakt in die Lauberhorn-Rennen. Beim Super-G am Freitag fuhren Stefan Rogentin (2.) und Marco Odermatt (3.) aufs Podest. Dazu kamen vier weitere Schweizer in den Top 11. Nur Aleksander Kilde crashte mit einer starken Fahrt die Mega-Party. 

Besonders Stefan Rogentin überraschte mit seinem starken Auftritt, auch wenn sich das erste Podest in seiner Karriere durchaus ankündigte, wie auch Marco Odermatt im Zielraum erklärt: «Ich freue mich heute vor allem für Stefan Rogentin.» Er sei sonst immer der Schnellste im Training, erklärt Odermatt. «Dass es ihm heute für ein Podest gereicht hat, gönne ich ihm sehr.» 

Trotz seines ersten Podestplatzes wirkte der 28-Jährige bei den Interviews im Ziel sehr gefasst. Dennoch meinte er: «Es ist der schönste Tag im Leben.» Für einen zweiten Platz hätte er vor dem Rennen natürlich sofort unterschrieben. Überrascht sei er nur ein bisschen gewesen: «Ich wusste, dass ich eine gute Form habe und wenn alle Teile zusammenpassen, es aufs Podest reichen kann.»

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Feuz noch einmal voller Freude

Dass es ausgerechnet am Lauberhorn gelang, ist für «Rogi», wie er auch genannt wird, besonders speziell. «Es könnte nicht besser sein als am Lauberhorn, das ist einmalig.» Auch Cheftrainer Walter Reusser war von der Fahrt seines Schützlings begeistert: «Ich habe ihm gesagt, dass er sich einen guten Platz für sein erstes Podest ausgesucht hat.» Reusser meinte weiter: «Er hat es mehr als verdient.» 

Der Trainer war auch von der ganzen Teamleistung begeistert. Kein Wunder, bei so vielen Topergebnissen. Beat Feuz, der den letzten Super-G in der Karriere absolvierte, sagte nach dem Rennen: «Es hat Spass gemacht noch einmal an der Weltspitze mitzuhalten. Mich hatten einige nicht auf der Rechnung, deshalb noch umso mehr.» Für ihn war wichtig, dass er sich nicht blamiert habe. Nun wolle er bei der Abfahrt nochmals attackieren. Allerdings spielt die Klassierung für ihn nicht so eine wichtige Rolle: «Es ist sicher mein Lieblingsrennen, egal wie der Verlauf ist. Ich habe Freude, wenn ich hier fahren kann.»

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