Aktualisiert 20.06.2018 07:38

Boris Becker

«Es ist ein Fakt, dass ich Diplomat bin»

Der Ex-Tennisstar Boris Becker verteidigt seinen Status als Diplomat der Zentralafrikanischen Republik.

von
chk
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«Ich fühle mich sehr geehrt»: Tennislegende Boris Becker (rechts) bei einem Treffen mit dem Zentralafrikanischen Präsidenten, Faustin Archange Touadéra, in Brüssel. (27. April 2018)

«Ich fühle mich sehr geehrt»: Tennislegende Boris Becker (rechts) bei einem Treffen mit dem Zentralafrikanischen Präsidenten, Faustin Archange Touadéra, in Brüssel. (27. April 2018)

Keystone
Die Privilegien des Diplomatenstatus' seien für Boris Becker «nicht vordergründig wichtig». (Archivbild)

Die Privilegien des Diplomatenstatus' seien für Boris Becker «nicht vordergründig wichtig». (Archivbild)

Keystone/Axel Heimken
Die Ernennung zum Diplomaten habe nichts mit dem laufenden Insolvenzverfahren in Grossbritannien zu tun: Boris Becker.

Die Ernennung zum Diplomaten habe nichts mit dem laufenden Insolvenzverfahren in Grossbritannien zu tun: Boris Becker.

Keystone/Ina Fassbender

Ex-Tennisstar Boris Becker hat seinen Status als Diplomat der Zentralafrikanischen Republik verteidigt. «Es ist eine Realität, ist ein Fakt, dass ich heute Diplomat von Zentralafrika bin», sagte Becker in einem Video-Interview mit dem «Top Magazin Frankfurt», das am Dienstag veröffentlicht wurde.

«In der Tat wurde ich im April dieses Jahres von seiner Exzellenz Präsident (Faustin Archange) Touadéra zum Attaché für Sport, Kultur und humanitäre Angelegenheiten ernannt», fügte Becker hinzu. Er fühle sich «sehr geehrt für diese verantwortungsvolle Aufgabe». Es sei «richtig, dass mein Diplomatenstatus einige Privilegien beinhaltet, zum Beispiel Immunität bei besonderen Fällen». Allerdings sei ihm dies «nicht vordergründig wichtig».

Der ehemalige Weltklasse-Tennisspieler hatte zuletzt versucht, in einem in Grossbritannien laufenden Insolvenzverfahren diplomatische Immunität geltend zu machen. Aus dem Aussenministerium in Zentralafrikas Hauptstadt Bangui hiess es am Dienstag indes, Beckers Diplomatenpass sei eine womöglich mit Hilfe von einem gestohlenen Blankopass erstellte «Fälschung».

Becker kündigte in dem Interview vom Dienstag an, er wolle bald nach Bangui fliegen «und dort mit den Herrschaften sprechen». (chk/afp)

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