Weite SG: «Es ist ein tragisches Unglück»
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Weite SG«Es ist ein tragisches Unglück»

In Weite SG ist ein 18-Jähriger tot aufgefunden worden. In der Gemeinde sitzt der Schock tief. Das Mitgefühl mit der betroffenen Familie ist gross.

von
Leo Butie
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Der Mann wurde leblos im Mülbach gefunden. 

Der Mann wurde leblos im Mülbach gefunden.

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Ein Drittverschulden kann ausgeschlossen werden.

Ein Drittverschulden kann ausgeschlossen werden.

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Die Gründe für den Sturz in den Bach sind noch nicht restlos geklärt. 

Die Gründe für den Sturz in den Bach sind noch nicht restlos geklärt.

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Darum gehts

  • Am Sonntag wurde in Weite SG ein Jugendlicher tot aufgefunden.
  • Die Polizei schliesst eine Dritteinwirkung aus.
  • In der Gemeinde sitzt der Schock tief.

«Gerade am Samstag habe ich ihn gesehen, und am Sonntag sagt man mir, dass er tot ist», sagt ein Bekannter des verunglückten Jugendlichen. Am letzten Samstag sei er an einem Comedy-Anlass in einem benachbarten Dorf gewesen. «Er war ein ganz normaler Junge, wirklich sehr freundlich», sagt dieser weiter.

Am Sonntag ging bei der Kantonspolizei St. Gallen die Meldung ein, dass in Weite SG ein 18-Jähriger leblos im Mülbach aufgefunden worden sei. In der Folge wurden mehrere Patrouillen und Rettungskräfte aufgeboten.

Nach den Erkenntnissen der Kantonspolizei wird eine Dritteinwirkung ausgeschlossen. Man gehe von einem Unfall aus, heisst es auf Anfrage bei der Polizei. Der Bekannte trauert nun über den Jugendlichen. «In den letzten Tagen ist es mir nur noch schlecht gegangen.»

Die Gemeinde trauert

In der ganzen Gemeinde sitzt der Schock tief. «Es ist grausam, dass so etwas passieren konnte», sagt eine Anwohnerin. Der Vater des Jugendlichen sei bekannt im Dorf, das Mitgefühl ist sehr gross. «Wir sind alle zutiefst schockiert», sagt ein weiterer Anwohner.

Dass man die Familie kennt, hört man immer wieder. Viele Bewohner möchten sich aus Respekt vor der Familie nicht äussern. Auch der Interims-Gemeindepräsident von Wartau ist bestürzt. «Man ist zutiefst betroffen über dieses tragische Unglück», sagt Andreas Bernold. «Es ist etwas schreckliches, wenn man ein Kind verliert. Das sollte eigentlich nicht passieren», sagt ein weiterer Anwohner.

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