Pratteln BL/Kaiseraugst AG: «Es ist eine Schande» – Päckli-Diebe stehlen Adventskalender 

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Pratteln BL/Kaiseraugst AG«Es ist eine Schande» – Päckli-Diebe stehlen Adventskalender 

Anfang der Woche ärgerten sich gleich mehrere Menschen auf Facebook über gestohlene Pakete. Einige Adventskalender wurden entwendet. Die Polizei empfiehlt, die Päckli beim Nachbarn abgeben zu lassen. 

von
Gandalf Weidemann
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Scheinbar wurden vermehrt Pakete vor der Haustüre gestohlen. 

Scheinbar wurden vermehrt Pakete vor der Haustüre gestohlen. 

Symbolbild
Eine Userin postete am Montag auf Social Media, dass der Adventskalender ihrer Tochter gestohlen wurde. 

Eine Userin postete am Montag auf Social Media, dass der Adventskalender ihrer Tochter gestohlen wurde. 

Facebook (Screenshot)
Dies löste heftige Reaktionen unter der Netzgemeinde aus. Eine Userin schrieb, dass es immer schlimmer werde.

Dies löste heftige Reaktionen unter der Netzgemeinde aus. Eine Userin schrieb, dass es immer schlimmer werde.

Facebook (Screenshot)

Darum gehts

  • In Pratteln und Kaiseraugst werden laut Social Media zunehmend abgelegte Pakete gestohlen.

  • Dies löste heftige Reaktionen unter der Netzgemeinde aus, da die Betroffenen auf ihrem Schaden sitzen zu bleiben scheinen.

  • Laut Baselbieter Polizei bleibt abzuwarten, ob der Diebstahl von Paketen gegen Weihnachten zunehmen wird. 

In Kaiseraugst scheinen Menschen Opfer von Päckli-Dieben geworden zu sein. In der Facebook-Gruppe «Kaiseraugst wenn…» schrieb am Montagabend eine enttäuschte Userin: «Heute wurde der Adventskalender meiner Tochter gestohlen.» Das Paket lag im Hauseingang und verschwand spurlos. Der Post löste eine Debatte aus. Aufgeregt schrieb ein Mitglied der Gruppe: «Es wird immer schlimmer. Es ist eine Schande. Zum Glück gibts bei uns einen lieben Menschen, der die Pakete in den Hauseingang stellt.»

Auch an weiteren Orten scheinen es Diebe auf Päckli abgesehen zu haben. «Bei mir an der Hauptstrasse wurde ein Adventskalender gestohlen, den ich meiner Nichte schenken wollte. Es ist so frustrierend, dass man immer Angst haben muss, dass so etwas passiert, wenn man auf Arbeit ist», schrieb eine Facebook-Nutzerin Anfang der Woche in der Gruppe «Du bisch vo Prattele wenn…». Der Ärger scheint gross, dass die Diebstähle zunehmen und niemand für den Schaden aufkommt. 

«Bei uns wurden auch mittlerweile drei Pakete entwendet, allerdings in der Corona-Zeit, wo die Ablege-Genehmigung ohne Unterschrift galt», schrieb ein weiteres Mitglied der Facebook-Gruppe. Für den Schaden im Wert von 300 Franken habe niemand gehaftet. In bestimmten Quartieren wundere man sich jedoch schon gar nicht mehr über die Diebstähle. «Das passiert in der Längi fast täglich, nichts Neues», meinte eine Userin aus Pratteln. 

Päckli beim Nachbarn lassen

Aktuell sei bei der Polizei Basel-Landschaft kein markanter Anstieg von Paket-Diebstählen verzeichnet worden. Ob sie zu Weihnachten wieder zunähmen, bleibe abzuwarten. «Grundsätzlich empfehlen wir, die Pakete bei der Post deponieren zu lassen. Auch lohnt es sich, bei der Lieferung einen Nachbarn anzugeben, der die Pakete entgegennehmen darf, wenn man selber nicht daheim ist», sagt Mediensprecher der Baselbieter Polizei Roland Walter.

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