Roger Federer: «Es ist hart, gegen Wawrinka zu spielen»
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Roger Federer«Es ist hart, gegen Wawrinka zu spielen»

Für Roger Federer steht im Achtelfinal in Schanghai viel auf dem Spiel. Obwohl er schon oft wichtige Partien bestritten hat, erklärt er, was dieses Mal noch etwas spezieller ist.

von
fox

Roger Federer trifft heute Nachmittag im Achtelfinal von Schanghai zum 13. Mal auf Landsmann Stanislas Wawrinka. Nur einmal zog er dabei den Kürzeren. Das war 2009 in Monte Carlo auf Sand, seither gab er bei neun Siegen nur noch einen Satz gegen die Weltnummer 17 ab. Trotzdem sagt er nach seinem 6:3-7:5-Erfolg über Yen-Hsun Lu: «Es ist hart, gegen Wawrinka zu spielen. Er hatte ein super Jahr, vor allem die letzten drei Monate waren stark. Ich glaube, da hat er nur gegen höherklassierte Gegner verloren.» Dass ein weiterer Schweizer gut spielt, freut den Basler grundsätzlich, doch er fügt an: «Ich hoffe, Wawrinka spielt gegen mich nicht sein bestes Tennis.» Zuletzt beim Halbfinal in Cincinnati (7:6 (7:4), 6:3) sei er vom Romand extrem gefordert worden.

Für Federer geht es nicht nur um den zehnten Erfolg in Serie gegen Wawrinka, sondern um viel mehr. Gewinnt er, sichert er sich die Weltnummer-1-Position zumindest bis Basel. Damit würde der 31-Jährige die magische 300-Wochen-Marke knacken. Zudem geht es für Federer um eine gute Ausgangslage im Kampf um den Tennisthron Ende Jahr. Was fast untergeht im Nummer-1-Rennen: Siegt Federer in Schanghai, ist er mit 22 Titeln auf 1000er-Ebene alleiniger Rekordhalter.

Trotzdem möchte Federer den Achtelfinal nicht überbewerten: «Es gab viele Spiele, bei denen es um viel ging. Von daher ist es einfach eine solche Partie mehr», so der Maestro. Aber etwas unterscheidet das Duell mit Wawrinka dann doch: «Hier kommt speziell dazu, dass es gegen einen guten Freund geht.»

20 Minuten Online berichtet ab 14 Uhr live vom Duell zwischen Federer und Wawrinka.

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