Durchhalteparolen beim FCZ: «Es ist klar, dass wir es besser machen müssen»
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Durchhalteparolen beim FCZ«Es ist klar, dass wir es besser machen müssen»

Der FC Zürich kommt einfach nicht auf Touren. Doch Stürmer Alexandre Alphonse hofft auf sein erstes Saisontor im heutigen CL-Qualifikationsspiel gegen Standard Lüttich.

von
ete
An Gesprächsstoff fehlt es den FCZ-Spielern zurzeit nicht: Stürmer Alexandre Alphonse (l.) und Ersatzkeeper Andrea Guatelli fachsimplen nach beendetem Training. (Keystone/AP)

An Gesprächsstoff fehlt es den FCZ-Spielern zurzeit nicht: Stürmer Alexandre Alphonse (l.) und Ersatzkeeper Andrea Guatelli fachsimplen nach beendetem Training. (Keystone/AP)

Beim FC Zürich kriselt es derzeit gewaltig. Aus den drei Spielen der aktuellen Axpo-Super-League-Saison resultierte noch kein einziger Punkt, und nur das noch desolatere Xamax liegt aufgrund des Torverhältnisses hinter dem Team von Urs Fischer.

Um die Mannschaft vor dem heutigen Rückspiel in der Champions-League-Qualifikation gegen Standard Lüttich (Hinspiel: 1:1) aufzurütteln, griff der Trainer zu einer unkonventionellen Methode: Er liess die Spieler rund 80 ungeschnittene Minuten der unterirdischen Leistung vom Wochenende gegen Lausanne anschauen. Schonungslos.

20 Minuten Online sprach mit FCZ-Stürmer Alexandre Alphonse über die Gründe des FCZ-Tiefs.

Alexandre Alphonse, was ist das für ein Gefühl, die Niederlage vom letzten Samstag noch einmal zu sehen?

Es war nicht einfach. Wir haben wirklich nicht gut gespielt. Zwanzig, maximal fünfundzwanzig Minuten war es gut, aber dann... Positiv ist, dass wir wissen, dass wir es besser machen können.

Blockiert der Druck von aussen zusätzlich?

Druck ist immer da. Wir wissen, dass die Spieler auf dem Platz die Verantwortung übernehmen müssen. Aber die Qualität ist vorhanden, wir können das und müssen positiv denken und nach vorne schauen.

Wie ist die Haltung der Mannschaft zum Trainer?

Wie gesagt, die Verantwortung tragen wir Spieler auf dem Platz, und es ist klar, dass wir es besser machen müssen. Wir stehen hinter dem Trainer und wollen ihm zeigen, dass wir es auch besser machen können.

Klingt alles sehr einfach. Wie will die Mannschaft den Hebel umlegen?

An der Champions-League-Qualifikation heute abend müssen und können wir die Meisterschaft für 90 Minuten vergessen. Wir schauen nur nach vorn.

Wie wollen Sie das Spiel gegen Lüttich konkret angehen?

Lüttich ist eine Mannschaft mit vielen sehr grossen Spielern. Wir müssen versuchen, den Ball am Boden zu behalten. Schnell und trickreich spielen, aber auch einfach.

Sie haben mit Ihren Toren in der Vergangenheit schon Spiele entschieden. Klappt das auch gegen Lüttich?

Ich hoffe, dass das mein Spiel wird. Aber es ist egal, ob ich, Admir, Amine (Mehmedi und Chermiti, Anmerk. d. Red.) oder wer auch immer die Tore macht, wichtig ist, dass sie fallen und wir gewinnen.

Glauben Sie, dass der FCZ gegen Lüttich ein positives Resultat schaffen und sich so aus der Krise schiessen kann?

Wir müssen das schaffen – als Mannschaft.

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