Prinz William als Journalist: «Es ist nett, einmal die Seite zu wechseln»
Aktualisiert

Prinz William als Journalist«Es ist nett, einmal die Seite zu wechseln»

Am Dienstagnachmittag hatte Prinz William seinen ersten Auftritt am WEF 2019. Der 36-Jährige hat den Naturforscher Sir David Attenborough (92) interviewt.

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kao
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Gut gelaunt, aber etwas nervös zeigte sich Prinz William bei seinem ersten Auftritt am Weltwirtschaftsforum in Davos. Der Royal interviewte Dienstagnachmittag den Naturforscher Sir David Attenborough. Der 36-Jährige freute sich, ...

Gut gelaunt, aber etwas nervös zeigte sich Prinz William bei seinem ersten Auftritt am Weltwirtschaftsforum in Davos. Der Royal interviewte Dienstagnachmittag den Naturforscher Sir David Attenborough. Der 36-Jährige freute sich, ...

AFP/Fabrice Coffrini
... für einmal die Seite wechseln zu dürfen. «Normalerweise werden mir Fragen gestellt, nun ist es nett, einmal die Position zu ändern», scherzte William. Und wie es sich für einen guten Journalisten gehört, hat der Herzog von Cambridge ...

... für einmal die Seite wechseln zu dürfen. «Normalerweise werden mir Fragen gestellt, nun ist es nett, einmal die Position zu ändern», scherzte William. Und wie es sich für einen guten Journalisten gehört, hat der Herzog von Cambridge ...

AP/Markus Schreiber
... das Interview gleich mal mit einem Kompliment eingeleitet und dem 92-Jährigen zu seinem am Montag erhaltenen Crystal Award am WEF 2019 gratuliert. Wie gute Bekannte, die sie ja seit 2016 auch sind, sprachen sie anschliessend locker, ...

... das Interview gleich mal mit einem Kompliment eingeleitet und dem 92-Jährigen zu seinem am Montag erhaltenen Crystal Award am WEF 2019 gratuliert. Wie gute Bekannte, die sie ja seit 2016 auch sind, sprachen sie anschliessend locker, ...

ScreenShot

Vor versammelten Spitzenkräften aus Wirtschaft und Politik trat Prinz William am Dienstag auf die Bühne des Weltwirtschaftsforums. Der 36-jährige Enkel der Queen, der am Montagabend in den Bündner Bergen ankam, sprach mit Sir David Attenborough über dessen langjährige Arbeit als Naturforscher und über die ökologischen Herausforderungen auf der Welt.

Dass diese Situation auch für einen Medienprofi wie den Herzog von Cambridge neu ist, wurde zu Beginn des Gespräches sichtbar. Der Royal wirkte ein wenig nervös und ehrfürchtig vor dem Wissenschaftler – obwohl sich die beiden seit 2016 kennen.

Ausgerüstet wie ein Profi

«Es ist mir eine persönliche Ehre, Ihnen heute Fragen zu stellen. Normalerweise werden mir Fragen gestellt, es ist nett, einmal die Seite zu wechseln», begann William, der mit einem Kugelschreiber in der linken Hand (der Prinz ist Linkshänder) und mit einer Mappe auf dem Schoss, auf der die Fragen lagen, neben Sir Attenborough Platz nahm.

17 Fragen hatte William für das halbstündige Interview vorbereitet – unter anderem, ob wir bezüglich Klimawandel zu pessimistisch seien, was seine Generation ändern könne und welchen Rat der Naturforscher für die anwesenden Leute habe. «Achten sie auf die Natur und denken Sie an ihre Zukunft», so der 92-Jährige. Denn: Wenn wir sie zerstörten, würden wir auch uns zerstören.

Ein Prinz mit Witz

Zudem wollte William mehr über die Netflix-Dokumentation «Our Planet», an der der Naturforscher mitwirkte, wissen. Die Dreharbeiten seien sehr gefährlich gewesen, so der Forscher. Für die Aufnahmen wurde ein Helikopter eingesetzt, der über gigantische Eismassen flog, als diese gerade ins Meer stürzten. «Sie wissen bestimmt, wie gefährlich diese Situation sein kann.»

Der 36-Jährige scherzte daraufhin: «Alle Helikopterpiloten sind natürlich sehr fähige Leute.» Damit spielte er auf seinen ehemaligen Job als Pilot eines Rettungshubschraubers bei der East Anglian Air Ambulance an, den er im Juli 2017 beendet hatte.

Auch als es um Attenboroughs Arbeit mit Gasen und den Elementen ging, witzelte der Prinz: «Sie sind ein bisschen wie ein Kind, nicht wahr, David? Unberechenbar.» Scheint so, als hätte der dreifache Vater im Kensington-Palast alle Hände voll zu tun.

Zweiter Auftritt

Am Mittwoch ist William erneut auf der WEF-Bühne zu sehen. Er nimmt um 16 Uhr an einer Podiumsdiskussion zum Thema psychische Gesundheit teil.

Hier gibts das ganze Gespräch.

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