19.11.2020 20:12

«League of Legends»Es ist so, als würde Messi zu Real Madrid wechseln

Martin «Rekkles» Larsson ist einer der bekanntesten E-Sportler in Europa. Jetzt ist klar: Er zieht weiter und verlässt auf nächste Saison sein «LoL»-Team von Fnatic. Die Frage bleibt: Wo zieht es den 24-jährigen Schweden hin?

von
Marc Gerber

Darum gehts

  • «League of Legends»-Spieler Martin «Rekkles» Larsson verlässt sein Team Fnatic.

  • Der Schwede gehört zu den Besten.

  • Fnatic hat für eine Vertragsverlängerung so viel Geld geboten wie noch für keinen anderen Spieler.

  • Laut Gerüchten könnte der 24-Jährige zum Erzrivalen G2 Esports wechseln.

Er gehört mit Abstand zu den Besten auf seiner Position in «League of Legends». Als AD-Carry kämpft Martin «Rekkles» Larsson auf der unteren Hälfte der Map für sein Team Fnatic. Der 24-jährige Schwede sieht aber seine Zukunft nicht mehr bei Fnatic, denn er verlässt das Team zur nächsten Saison.

Mit Fnatic hat «Rekkles» viel erreicht, so hat sich sein Team mehrmals für die «LoL»-Weltmeisterschaft qualifiziert. Zuletzt haben sie aber an dieser mit dem klingenden Namen «Worlds 2020» die Hoffnungen nicht ganz erfüllt. Sie konnten sich nicht für das Halbfinale qualifizieren. Kleiner Trost: 100’000 Dollar Preisgeld gab es trotzdem.

Martin «Rekkles» Larsson in Aktion für sein Team Fnatic.

Martin «Rekkles» Larsson in Aktion für sein Team Fnatic.

Riot

Martin «Rekkles» Larsson gehört zum Besten, was Europa zu bieten hat in «LoL», dies ist sich auch Fnatic bewusst. So liess die Organisation am Mittwoch verlauten: Man habe dem Botlaner das «grösste Angebot jemals für einen Spieler» gemacht. Trotzdem läuft der Vertrag des Spielers auf eigenen Wunsch aus.

Geht es für «Rekkles» zu G2 Esports?

Ein möglicher Wechsel, der sich anbietet, wäre der Wechsel zu Erzrivale G2 Esports. Die Organisation, die mit Fnatic zu den besten europäischen Teams gehört, wäre sicher interessiert. So wurde auch eine Stelle im Team frei. Für Martin «Rekkles» Larsson wäre G2 Esports die einzige Möglichkeit, weiterhin in Europa auf höchstem Niveau zu spielen und vielleicht nächstes Jahr sogar die Weltmeisterschaft zu gewinnen. Dieses Jahr an der «Worlds 2020» dominierten die Chinesen und die Koreaner.

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3 Kommentare
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Game Profi

20.11.2020, 03:17

Also ich finde den Move away von Fnatic hätte er besser vor dem Double Bopp Bluster gegen die Giant O2 oder Maverick 63er machen müssen. Aber mit seiner Drift Healer Technik sehe ich ihn schon noch öfters beim Backlemmon Bumper zuschlagen.

Pol

20.11.2020, 00:06

Als langjähriger Fnatic-Fan verstehe ich, dass er es mit einem anderen Team versuchen will. Aber zu G2 zu gehen geht gar nicht. Nach dem, dass die ihnen Caps abgenommen haben und nun verhinderten, dass Perkz zu FNC gehen durfte, wäre das unter aller Sau.