Das sagt Sandro: «Es ist vorbei – der Markt ist überflutet»
Aktualisiert

Das sagt Sandro«Es ist vorbei – der Markt ist überflutet»

Die Mister-Wahl wird 2013 nicht stattfinden. Sandro Cavegn findets zwar schade, kann den Entscheid dennoch nachvollziehen. Warum? Gegenüber 20 Minuten klärt der amtierende Mister auf.

von
Lorena Sauter

Wegen fehlender Sponsoren wird die Mister-Schweiz-Wahl dieses Jahr gestrichen. Vorerst also ist Sandro Cavegn der letzte offiziell schönste Mann im Land. Er bedauerts: «Dass die Wahl 2013 nicht stattfindet, ist sehr schade. Im Mister-Jahr kann ich so viele diverse Erfahrungen sammeln, ob im medialen oder kommunikativen Bereich. Zudem lernt man extrem viele und interessante Personen kennen. Eine Persönlichkeitsschule fürs Leben», sagt Sandro zu 20 Minuten.

Dennoch kann er das schwindende Interesse an der Mister-Wahl nachvollziehen. «Es ist vorbei, der Markt ist überflutet», resümiert Sandro. Es gebe unzählige Castingsshows, da hätten die Leute langsam genug davon.

«Homerun» für die Mister?

Als einzige Chance die Mister-Wahl wieder etablieren zu können, sieht Sandro eine Komplettrenovation. «Da die Leute immer weniger TV schauen und vermehrt aufs Internet setzen, wäre eine interaktive Internet-Sendung vielleicht etwas.» Doch keinesfalls soll diese so daher kommen wie Ende Monat etwa die Miss-Schweiz-Castingshows. Er hat genaue Vorstellungen: «Ich denke da an Abenteuer, Spass – im Stil der Sendung ‹Homerun›.»

Ob sich die Mister-Organisation von Sandros Ideen inspirieren lassen wird? Für Sandro jedenfalls ändert die aktuelle Sachlage nichts. Wie vorgesehen wird sein Amtsjahr am 26. August 2013 enden. Er ist froh. «Das Amt war für mich von Anfang an klar auf ein Jahr beschränkt. Ich möchte danach wieder arbeiten und frei sein.»

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