Nino Schurter: «Es läuft einfach perfekt für mich»
Aktualisiert

Nino Schurter«Es läuft einfach perfekt für mich»

Nino Schurter hat eine makellose Saison hingelegt. Der ungeschlagene Gesamtweltcupsieger krönte sein Jahr im australischen Cairns.

von
dmo
1 / 3
Nino Schurter durfte in Australien seinen sechsten WM-Titel bejubeln.

Nino Schurter durfte in Australien seinen sechsten WM-Titel bejubeln.

/Brett Hemmings
Damit ist der Schweizer alleiniger Rekordweltmeister.

Damit ist der Schweizer alleiniger Rekordweltmeister.

/Brett Hemmings
Auch Jolanda Neff darf sich als Weltmeisterin feiern lassen.

Auch Jolanda Neff darf sich als Weltmeisterin feiern lassen.

Screenshot/Twitter

Der Schweizer gewann seinen sechsten WM-Titel im Cross-Country. Aber Jaroslav Kulhavy forderte Schurter bis fast zuletzt. Der am Ende zweitplatzierte Olympiasieger von 2012 bestimmte während der meisten Zeit das Tempo. Doch abschütteln konnte er den Schweizer nicht. Zu einem Sprint liess es Schurter nicht kommen. Mit einem Antritt auf der siebten und letzten Runde sorgte der 31-jährige Bündner für die Entscheidung.

«Jaro war heute klasse», befand Schurter. «Glücklicherweise konnte ich mich in seinem Rücken lange Zeit schonen, und glücklicherweise kam es nicht zum Sprint. So wie er durch die Fläche fährt, hätte ich keine Chance gehabt.» Früh zeichnete sich ab, dass Schurter und Kulhavy über die stärksten Beine verfügen würden. Die beiden fuhren von Beginn weg an der Spitze.

Alleiniger Rekordweltmeister

Für Schurter endete die Saison mit dem totalen Triumph. Der Seriensieger, der als erfolgreichster Mountainbiker in die Geschichte eingehen wird, blieb in dieser Saison in sämtlichen Rennen der höchsten Stufe ungeschlagen. Sechsmal gewann er im Weltcup vor der Krönung im WM-Rennen. Eine vergleichbare Serie ist noch niemandem gelungen. «Die Gelassenheit und das Selbstvertrauen machen mich stark. Wenn ich leide, weiss ich, dass der Gegner auch leidet. Es ist unglaublich, es läuft einfach perfekt für mich.» Schurter avancierte durch die erfolgreiche Titelverteidigung zum alleinigen Rekordweltmeister vor Julien Absalon.

Weltmeisterlich komplettiert wurde der Samstag von Jolanda Neff. Denn vor Schurter gewann auch die 24-Jährige im Cross-Country Gold. Nach getaner Arbeit sagte Neff gegenüber SRF: «Es ist unglaublich, dass ich zum Saisonhöhepunkt so in Form gekommen bin. Die Strecke war sehr staubig und rutschig, aber unsere Taktik ist perfekt aufgegangen. Wir hatten ein starkes Schweizer Team.»

(dmo/sda)

Deine Meinung