26.03.2017 13:55

«DSDS»-Noah am Ende?

«Es macht mich kaputt – einfach richtig kaputt»

Bei «Deutschland sucht den Superstar» traten die Kandidaten gestern Abend zum vierten Recall an. Heimweh machte dem Schweizer Noah aber fast einen Strich durch die Rechnung.

von
net
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Noah Schärer hat Heimweh. Im «DSDS»-Recall in Dubai weint grosse Tränen und befindet sogar, er wolle die Show frühzeitig verlassen. Zum Glück erhält er Unterstützung von der «DSDS»-Jury. ...

Noah Schärer hat Heimweh. Im «DSDS»-Recall in Dubai weint grosse Tränen und befindet sogar, er wolle die Show frühzeitig verlassen. Zum Glück erhält er Unterstützung von der «DSDS»-Jury. ...

RTL / «Deutschland sucht den Superstar»
... und seinem Mitstreiter und Freund Alphonso. Der 54-Jährige gibt Noah Schärer (16) Halt bei «Deutschland sucht den Superstar». Das ist für den Zücher momentan sehr wichtig, denn Noah droht gerade alles zu viel zu werden: «Das Talent, das ich hab, will ich so hier nicht nutzen.»

... und seinem Mitstreiter und Freund Alphonso. Der 54-Jährige gibt Noah Schärer (16) Halt bei «Deutschland sucht den Superstar». Das ist für den Zücher momentan sehr wichtig, denn Noah droht gerade alles zu viel zu werden: «Das Talent, das ich hab, will ich so hier nicht nutzen.»

RTL / «Deutschland sucht den Superstar»
Seine Gruppe kriegt ihn am Morgen nicht aus den Federn. Der 16-Jährige hat aber nicht etwa zu wild gefeiert, sein Heimweh raubt ihm den Schlaf. «Es macht mich kaputt – einfach richtig kaputt», weint Noah.

Seine Gruppe kriegt ihn am Morgen nicht aus den Federn. Der 16-Jährige hat aber nicht etwa zu wild gefeiert, sein Heimweh raubt ihm den Schlaf. «Es macht mich kaputt – einfach richtig kaputt», weint Noah.

RTL / «Deutschland sucht den Superstar»

Er ist im sonnigen Dubai, in Runde vier von Deutschlands grösster Musik-Casting-Show. Doch der 16-jährige Noah Schärer vermisst sein Zuhause. Trotz regelmässigen Facetime-Gesprächen mit seinem Mami überkommt ihn immer wieder Heimweh. «Es ist einfach ein bisschen too much, ich kann nie mal Pause machen zwischendurch – nie!», sagt er.

«Es macht mich kaputt – einfach richtig kaputt», sagt Noah, während er mit den Tränen kämpft. Sein Mitstreiter, Freund und Set-Papa Alphonso (54) ist gerührt und zeigt Verständnis für Noahs Situation: «Wenn ihn das nicht mehr glücklich macht, sollte er nach Hause fahren.»

«Deine Familie rennt dir nicht weg»

Und genau das überlegte sich Noah. Er will die Übung, Superstar zu werden, abbrechen. Vielleicht habe er genau diese Erfahrung gebraucht, um zu erkennen, dass das alles nicht sein Ding sei, sinniert Noah. Er fasst den Entschluss: «Ich fliege nach Hause.»

Auf dem Höhepunkt dieser karriereplanerischen Krise besucht Jurorin Michelle den Zürcher in seinem Zimmer. Und sie findet die richtigen Worte: «Deine Familie ist immer noch da. Die rennt dir nicht weg und die sind bestimmt verdammt stolz auf dich.»

Genervt von den Kameras

Und siehe da: Noah entscheidet sich, weiterzumachen. «Es ist eine Chance, die man sonst nie mehr hat.» Woher der Sinneswandel? Er sei sowieso ein Mensch, der in solchen Situationen noch schnell etwas sage, das er gar nicht so meine, erklärt Noah gegenüber 20 Minuten, nachdem die Tränen wieder getrocknet sind.

Er habe gar nicht die Möglichkeit erhalten, sich alles in Ruhe zu überlegen. «Ich bin am Morgen aufgewacht und wurde direkt gefilmt. Das hat mich mega genervt.»

«Ich werde mich auf jeden Fall in den Arsch kneifen»

Doch die ganze Aufregung wirkt sich auf Noahs Leistung aus. «Da kam eigentlich nichts rüber. Gesanglich war das nicht toll», meint Chef-Juror Dieter Bohlen. Trotzdem: Noah wird von der Jury gerade so durchgewunken. Mitleid? Vielleicht.

Noch einmal darf sich das Noah allerdings nicht leisten. «Ich möchte aber keinen weinenden Noah sehen, der da verzweifelt zusammenbricht», mahnt ihn der Pop-Titan.

«Ich werde mich auf jeden Fall in den Arsch kneifen und nicht mehr weinen – ausser aus positiven Gründen natürlich», sagt Noah nach dem Auftritt. Und er hat sich schon mal einen Plan B zurecht gelegt, falls er dem Druck doch nicht standhalten kann. Er könne sich auch eine Lehre als Kleinkinderbetreuer vorstellen.

Für Chanelle lief es besser

Chanelle Wyrsch, die zweite Schweizer DSDS-Hoffnung, hat derweil mit ihrem Auftritt Dieter Bohlen erneut überzeugen können. Der 63-Jährige ist von der 20-jährigen Zugerin begeistert und sieht sogar über gesangliche Mängel hinweg. Plant er schon eine musikalische Zukunft mit Chanelle? «Ich glaube, deine Stimme würde man auch hinkriegen.»

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