Aktualisiert 02.11.2011 16:58

Murray-Verletzung

«Es muss im Schlaf passiert sein»

Andy Murray muss in Basel passen. Der Schotte musste wegen einer Zerrung im Gesässmuskel kurz vor seiner Auftaktpartie Forfait geben. Für ihn rückte der Schweizer Marco Chiudinelli nach.

von
pre/als

Andy Murray hätte am Mittwochnachmittag in der 1. Runde gegen Robin Haase antreten müssen. 75 Minuten vor seinem ersten Auftritt an den Swiss Indoors musste sich die Weltnummer 3 wegen einer Verletzung jedoch zurückziehen. Aufgrund einer rätselhaften Zerrung des Gesässmuskels konnte der Überflieger der letzten Wochen nicht antreten.

«Es passierte in der Nacht auf Dienstag, so gegen 3 Uhr morgens», schilderte Murray den Vorfall. «Als ich aufstand, konnte ich plötzlich nicht mehr richtig gehen.» Am Montag habe er noch den ganzen Tag trainiert und keine Probleme gehabt. Murray habe den ganzen Dienstag alles versucht, um doch noch antreten zu können. «Aber es nützte alles nichts. Ich weiss nicht, wie oder wann ich mir die Verletzung zugezogen habe. Es muss irgendwann im Schlaf passiert sein, wahrscheinlich bin ich komisch gelegen.»

Murray «einfach nur enttäuscht»

Wie lange der 24-Jährige ausfallen wird, ist unsicher. Die Teilnahme an den World Tour Finals scheint aber nicht in Gefahr. «Ich werde morgen nach Paris fahren, aber ein paar Tage werde ich sicher nichts machen», so Murray. «Der Doktor sagt, ich sollte in vier, fünf Tagen wieder fit sein. Momentan bin aber einfach nur enttäuscht.» Der Schotte wollte mit dem Start in Basel einen Nuller in der 500er-Wertung verhindern, um in der Weltrangliste näher an Rafael Nadal und Novak Djokovic zur rücken.

Anstelle von Murray rückte der Schweizer Marco Chiudinelli nach. Der Lokalmatador überliess die Wildcard dem Schotten, nachdem sich dieser kurzfristig entschieden hatte, in Basel zu spielen. «Wenigstens noch eine gute Nachricht für heute», meinte Murray, der froh ist, dass ausgerechnet der gebürtige Basler zum Handkuss kam. (pre/als/si)

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