«Drei x Drei»-Podcast - «Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Burna Boy eigene Hits landet»
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«Drei x Drei»-Podcast«Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Burna Boy eigene Hits landet»

Bei «Drei x Drei» diskutieren die 20-Minuten-Radio-Hosts Songs, die ihnen nicht mehr aus dem Kopf gehen – und die Menschen hinter der Musik.

von
Melanie Biedermann
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Einmal die Woche treffen sich die 20-Minuten-Radio-Hosts Freezy, Andrea und Moe zum «Drei x Drei»-Talk und präsentieren alte und neue Lieblingssongs. 

Einmal die Woche treffen sich die 20-Minuten-Radio-Hosts Freezy, Andrea und Moe zum «Drei x Drei»-Talk und präsentieren alte und neue Lieblingssongs.

Ella Mettler
«Supreme Show»-Host Moe brachte neulich den nigerianischen Musiker Burna Boy mit. 

«Supreme Show»-Host Moe brachte neulich den nigerianischen Musiker Burna Boy mit.

Screenshot Youtube/Openmic Productions
«Ich hab seinen Namen immer wieder gelesen, aber nie recht gecheckt, wer er ist», meint Freezy.

«Ich hab seinen Namen immer wieder gelesen, aber nie recht gecheckt, wer er ist», meint Freezy.

Ella Mettler

Darum gehts

  • Im 20-Minuten-Podcast «Drei x Drei» präsentieren die 20-Minuten-Radio-Hosts je drei Songs, von denen sie nicht genug kriegen können.

  • In Folge 59 wählte Moe den neuen Song des nigerianischen Musikers Burna Boy, «Question feat. Don Jazzy».

  • Burna Boy sagt dir was, aber du weisst nicht genau, wo zuordnen? Unten im Artikel erfährst du mehr.

  • Gleich darunter gehts zur kompletten Folge «Drei x Drei» im Direktstream.

Er liefert modernisierte African Vibes

In der nigerianischen Stadt Port Harcourt, wo Burna Boy aufgewachsen ist, aber auch im Londoner Stadtteil Brixton, wo der Musiker zeitweilig lebte, hätte ihn zuerst Reggae geprägt, so Moe, dann aber auch Hip-Hop, R&B und Rock. Den Dub hört man auch in der neuer Single, die Moe in den «Drei x Drei»-Podcast mitbringt. «Question (feat. Don Jazzy)» klingt so:

Er arbeitet mit den Big Names der Musikszene

Bereits 2013 veröffentlichte Burna Boy sein Debütalbum «L.I.F.E.: Leaving an Impact for Eternity», seit 2018 kollaborierte er unter anderem mit Major Lazer («All My Life», 2018), Ed Sheeran («Own It», 2019), Beyoncé («Ja Ara E», 2020), Sam Smith («My Oasis», 2020) oder auch Justin Bieber («Loved by You») – yes, mit den mitunter grössten Acts der jüngeren Popgeschichte. Am bekanntesten bleibt wohl trotzdem der Remix des 2020er-Megahits «Jerusalema».

Er erinnert an die Geschichte seiner Heimat

In «Monsters you made» – einen Song, den Burna Boy mit Coldplay-Frontmann Chris Martin aufgenommen hatte – erzählt der Musiker etwa die Geschichte des Flusses Niger. «Vor der sogenannten Entdeckung der Europäer hiess der Fluss Joliba», so Moe. «Vielleicht ist Burna Boy zu sozialkritisch für den grossen Charterfolg», verweisst der Moderator.

2021 gewann er seinen ersten Grammy

Ein Soloerfolg in den internationalen Charts fehlt Burna Boy bis heute tatsächlich noch, aber unter Kritikern und Kritikerinnen gehört er längst zu den Besten seines Fachs. 2018 und 2021 gewann er den BET Award als «Best International Act», 2021 mit «Twice as Tall» einen Grammy fürs «Best Global Music Album».

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Er gibt dem Afrobeat ein Mainstream-Fenster

«Burna Boys Grossvater war der Manager von Fela Kuti», erklärt Moe. «Und Fela Kuti gilt als Gründer des Afrobeat.» Burna Boy spielt bis heute mit diesem Genre. «Das spürt und hört man», meint Moe, manchmal auch ganz konkret: In «Ye» hört man etwa Samples des Fela-Kuti-Songs «Sorrow Tears and Blood».

Freezy findet: «Jerusalema hat diesen Sound der Welt offengelegt.» Für ihn sei es nur eine Frage der Zeit, bis Burna Boy mit einem Solo-Song in diesem Stil hoch oben in den Charts landet.

Mehr Hintergrund zu Burna Boy und zwei Songs, die Andrea und Freezy nicht mehr aus dem Kopf gehen, hört ihr bei «Drei x Drei»; einfach E59 antippen.

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