Bombendrohung in St. Gallen: «Es sah aus wie im Film, nur real»
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Bombendrohung in St. Gallen«Es sah aus wie im Film, nur real»

Mitten im Feierabendverkehr legte eine Bombendrohung den St. Galler Bahnhof lahm. Das gesamte Gebäude und die Perrons wurden geräumt, hunderte Personen waren betroffen.

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Grossalarm im Bahnhof St. Gallen: Um 15.30 Uhr ist eine telefonische Bombendrohung eingegangen. «Ein Mann erklärte, er habe eine Bombe im Bahnhof deponiert», sagt Benjamin Lütolf von der Stadtpolizei St. Gallen. Die Drohung habe sich gezielt gegen den Bahnhof gerichtet. Darauf wurden die Perrons und umliegende Gebäude geräumt. Polizeibeamte durchsuchten den Bahnhof mit Spürhunden nach verdächtigen Gegenständen. «Um 17.30 Uhr hat die Polizei die Sperrung aufgehoben, die Leute dürfen wieder auf die Perrons», sagt Sascha Schmid, Reporter von 20 Minuten.

Die Aufruhr war gross, denn die Bombendrohung fiel mitten in die Hauptverkehrszeit. Hunderte Pendler haben vor dem Bahnhofsgebäude auf ihren Zug gewartet. Ersatzbusse kamen zum Einsatz. Polizeiautos und Krankenwagen wurden postiert. Während rund zwei Stunden stand der komplette St.Galler Bahnhof still. «Polizisten und Personen der SBB standen da, davor Menschenmassen. Alle sind irritiert», schreibt ein Leser-Reporter. «Krankenwagen, Polizeireporter - es sah aus wie im Film, nur real. Und das hier in der Schweiz!»

«Die Situation war gespenstisch, der ganze Bahnhof war plötzlich menschenleer», sagte ein Leser-Reporter. Die Polizei habe anfangs die Leute weggeschickt, danach habe sie das Gelände weiträumig abgesperrt. Plötzlich seien dann die Feuerwehr und Krankenwagen aufgefahren. «Es sah ernst aus», so der Leser-Reporter. Auf Twitter schrieben Bahnreisende: «Sitze im Zug nur noch wenige Meter vom Ziel und jetzt zurück nach Gossau.»

Mit Verspätungen muss gerechnet werden

Die Züge rollen derzeit wieder an. Mindestens bis 18 Uhr ist noch mit Verspätungen zu rechnen.

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