Lebensmittelmotten in Knuspersnack  – «Es sah aus wie Spinnennetze – einfach grusig»
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Lebensmittelmotten in Knuspersnack «Es sah aus wie Spinnennetze – einfach grusig»

Eine Bernerin fand in einer Knuspersnack-Verpackung Lebensmittelmotten vor. Aldi spricht von einem «bedauerlichen Einzelfall».

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Die Knusperwürfel waren von weissen Fäden befallen. 

Die Knusperwürfel waren von weissen Fäden befallen.

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Lebensmittelmotten hatten Eingang in die Verpackung gefunden. 

Lebensmittelmotten hatten Eingang in die Verpackung gefunden.

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Aldi spricht von einem «bedauerlichen Einzelfall». 

Aldi spricht von einem «bedauerlichen Einzelfall».

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Darum gehts

  • Als eine Bernerin ihre im Aldi gekaufte Knusperwürfel-Packung öffnete, waren die Gebäcke von seltsamen weissen Fäden befallen.

  • Lebensmittelmotten hatten sich in die Verpackung geschlichen.

  • Aldi konnte ansonsten keine Unregelmässigkeiten bei seinen Produkten feststellen und spricht von einem Einzelfall.

Die Bernerin F.Z.* freute sich schon, herzhaft in die Bio-Knusperwürfel zu beissen, die sie einige Tage zuvor bei Aldi gekauft hatte. Als sie jedoch die Verpackung öffnete, verging ihr der Appetit. «An den Würfeln hingen Fäden, die aussahen wie Spinnennetze – es war richtig grusig», erzählt die Frau aus Suberg. Die Neugier war dann aber doch grösser als der Ekel: Zusammen mit ihrem Freund breitete die 28-Jährige den gesamten Inhalt auf dem Esstisch aus und nahm die Kekse auseinander. Eine Spinne liess sich indes nicht finden. «Stattdessen fanden wir so etwas wie eine Made zwischen den Würfeln», so Z. Kurzum: In die Verpackung hatten sich Lebensmittelmotten eingeschlichen.

Aldi geht von einem «bedauerlichen Einzelfall» aus, wie der Detailhändler auf Anfrage mitteilt. So habe man bei der Überprüfung der sich aktuell im Verkauf befindenden Artikel sowie der im Foto abgebildeten Charge keine Unregelmässigkeiten festgestellt. Weiter seien weder bei den Lieferanten Spuren von Motten festgestellt noch beim Kundendienst Meldungen von Lebensmittelmotten eingegangen. «Nichtsdestotrotz bleiben wir in engem Austausch mit unserem Lieferanten in dieser Thematik», schreibt Aldi weiter.

«Genügt nicht guter Herstellungspraxis»

Aktuell kann Aldi nicht abschliessend beurteilen, wo in diesem Fall die Motte ins Produkt gelangt ist. «Falls uns die Kundin die Verpackung zukommen lassen kann, wäre uns für die weiteren Abklärungen sehr geholfen.»

Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen BLV stellt ein solcher Parasitenbefall zwar grundsätzlich keine Gefahr für die Gesundheit dar. Jedoch müsse berücksichtigt werden, «ob das Lebensmittel infolge einer durch Fremdstoffe oder auf andere Weise bewirkten Kontamination, durch Fäulnis, Verderb oder Zersetzung für den Verzehr durch den Menschen inakzeptabel geworden» sei. Weiter stellt das BLV auf Anfrage klar, dass ein solcher Befall «nicht der guten Herstellungspraxis und den Erwartungen von Konsumentinnen und Konsumenten» genüge.

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(sul)

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