Aktualisiert 10.05.2012 06:56

Roger Federer

«Es sah lange nicht gut aus»

Selbst die Traumbilanz von Milos Raonic im ersten Satz konnte Roger Federer nicht stoppen. Jetzt trifft der Schweizer auf Richard Gasquet, der in guter Form ist. Oder Roger? «Ich weiss es nicht.»

von
fox

«Ich wusste, es wird sehr schwierig», erklärt Roger Federer kurz nach dem 2:14-Stunden-Match gegen Milos Raonic gegenüber TennisTv. «Es sah lange nicht gut aus», weiss der Schweizer. Tatsächlich blieb ihm im ersten Satz nicht viel übrig als anzuerkennen: Raonic spielt stark. Der Kanadier brachte 74 Prozent seiner ersten Aufschläge ins Feld – und hatte bei jedem dieser Bälle das bessere Ende für sich. Eine unglaubliche Bilanz.

«Ich konnte nicht viel gegen seinen Aufschlag machen», bilanziert Federer, «aber je länger das Spiel dauerte, desto mehr Bälle brachte ich zurück.» Hart sei das zweite Duell mit dem Aufschlagspezialisten gewesen: «Ich hab mich reingebissen, hatte einige Male Glück und servierte teilweise gut.» Nach dem abgewehrten Breakball zum 5:6 im zweiten Satz konnte Federer kurz darauf den Durchgang für sich gewinnen und war im entscheidenden Tiebreak des dritten Satzes der bessere Spieler: «Ich hatte ein sehr gutes Tiebreak. Ich bin sehr glücklich», so die Weltnummer 3. Hart war die Niederlage dagegen für Raonic: «Ich fühlte mich den ganzen Match über im Vorteil. Ich machte eigentlich alles richtig.» Federer hingegen weiss: «Solche Siege können grosse Dinge bewegen.»

«Ich hoffe, ich bin ready»

Erst um 23.30 Uhr beendete der Maestro die Partie und der Schweizer muss schon heute Abend (nicht vor 18.45 Uhr, im Liveticker) wieder ran. Dann wartet im Achtelfinal Richard Gasquet. Der Franzose erreichte am Wochenende das Endspiel in Estoril. Federer führt im Head-to-Head zwar mit 9:2, kassierte seine einzigen zwei Niederlagen jedoch auf Sand (ein Sieg). Zudem sei die Weltnummer 18 formstark, fragte der Reporter Federer: «Ich weiss es nicht, wir werden sehen. Ich hoffe, ich bin ready.»

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