Gökhan Inler: «Es soll endlich einmal Frühling werden»
Aktualisiert

Gökhan Inler«Es soll endlich einmal Frühling werden»

Die Schweizer Nati hat ihr Abschlusstraining in der Heimat hinter sich. Am Mittwochabend wurde bei garstigen Bedingungen im Zürcher Letzigrund nochmals geschuftet, damit die Spieler für Moldawien bereit sind.

von
Herbie Egli

Der Wettergott ist offenbar kein Freund der Schweizer Fussball-Nationalmannschaft. Seit dem Zusammenzug am Dienstag hat er die Eidgenossen mit Schnee, Regen und Wind eingedeckt - auch beim Abschlusstraining am Mittwochabend im Zürcher Letzigrund. Mittelfeldspieler Gökhan Inler nahm es aber mit Humor, obwohl er endlich besseres Wetter will.

«Egal, was für Wetter - wir hatten Spass»

Die Spieler mussten zu Beginn der Trainingseinheit spezielle Übungen absolvieren. In Zweierteams sprangen sie abwechselnd in die Luft, drehten sich um die eigene Achse oder auf dem Spielfeld. Gökhan Inler genoss diese Art des Aufwärmens jedenfalls: «Wir sind da, um etwas zu erreichen. Egal, was für Wetter - wir hatten Spass», rechtfertigt Inler die Trainingseinheit gegenüber 20 Minuten Online. Im späteren Verlauf der Einheit liess Nationalcoach Ottmar Hitzfeld jedoch intensiver trainieren.

Ähnliche Wetterbedingungen könnte die Schweiz auch in Moldawien antreffen. Am Donnerstagmorgen fliegt die Truppe von Ottmar Hitzfeld in die moldawische Hauptstadt Chisinau und Gemäss SFV-Mediensprecher Marco von Ah schneite es am Mittwochabend in Chisinau ebenfalls. Gökhan Inler meint dazu nur: «Schnee haben wir genug gesehen. Es ist bald April und soll endlich einmal Frühling werden.»

«Bedingungen sind meistens gleich»

Am Donnerstagabend trainiert die Schweizer Fussballnationalmannschaft dann zum ersten Mal im Dinamo-Stadion in Chisinau. Dass dort zum Teil andere Verhältnisse herrschen wie in der Schweiz, stört Gökhan Inler aber nicht: «Wir hatten schon viele Auswärtsspiele wie zum Beispiel in Polen oder St. Petersburg. Mann kann die Situation etwa einschätzen und die Bedingungen sind meistens gleich.»

Ob Gökhan Inler in der Anfangsformation steht - was man erwartet - konnte oder wollte er gegenüber 20 Minuten Online noch nicht sagen: «Der Trainer entscheidet, wer spielt. Ich gebe hundert Prozent auf dem Platz und will beide Spiele gewinnen.»

Der Udinese-Söldner weiss aber auch, dass diese Spiele gegen Moldawien keine Selbstläufer sind. «Wir unterschätzen keinen Gegner. Das sollte nicht sein. Wir müssen auf dem Platz alles geben und Geduld haben über 90 Minuten», warnt Inler. Gegen Luxemburg tönte es im letzten Herbst ähnlich, und der Ausgang des Spiels ist ja leider bekannt.

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