Rueda: «Es soll keiner vom Aufstieg sprechen!»
Aktualisiert

Rueda«Es soll keiner vom Aufstieg sprechen!»

Martin Rueda (48) könnte am Samstag mit Traditionsklub Lausanne in die Super League aufsteigen. Doch der Ex-Internationale dämpft jegliche Euphorie.

von
Andy Huber
Trainer Martin Rueda will Lausanne nach dem Zwangsabstieg 2002 zurück in die höchste Liga führen. Foto: key

Trainer Martin Rueda will Lausanne nach dem Zwangsabstieg 2002 zurück in die höchste Liga führen. Foto: key

Martin Rueda, nach dem 3:1-Sieg gegen Lugano ist Ihr Team Leader in der Challenge League. Gegen Vaduz könnte Lausanne nach neun Jahren in die oberste Spielklasse zurückkehren.

Martin Rueda: Halt! Wir dürfen jetzt nicht zu träumen anfangen. Klar, wir sind nun Leader und freuen uns darüber. Aber es soll jetzt keiner bei uns vom Aufstieg sprechen! Es sind noch zwei Runden zu spielen – und erreicht haben wir noch gar nichts. Ich erinnere daran: Vor fünf Wochen lagen wir 14 Punkte hinter Leader Lugano. Und damals hatte uns sicherlich keiner mehr als Anwärter für die Super League auf der Liste. Nein, abgerechnet wird definitiv erst am 25. Mai.

Dennoch, eine Rückkehr in die höchste Spielklasse würde in der Romandie doch eine riesige Euphorie auslösen?

Wenn man gesehen hat, wie uns die 6500 Fans nach dem Erfolg gegen Lugano am Montagabend gefeiert haben, kann man sich vorstellen, wie gross der Hunger in der Region nach Spitzenfussball ist. Und im Hinblick auf den Einzug ins neue Stadion in drei Jahren wäre das eine super Sache.

Und für Sie wäre das der grösste Erfolg Ihrer bisherigen Trainerkarriere?

Ganz klar. Das wäre das Highlight. Aber wie gesagt: Wir dürfen jetzt nicht träumen oder gar in eine verfrühte Euphorie verfallen. Meine junge Mannschaft muss für den Endspurt mit beiden Beinen fest auf dem Boden und hoch konzentriert bleiben.

Haben Sie eigentlich eine Aufstiegsprämie in Ihrem Vertrag, der noch bis Ende Juni 2012 läuft?

Klar. (Lacht) Ich habe schliesslich mit gewissen Zielen vor einem Jahr mein Amt in Lausanne angetreten.

«Meine junge Mannschaft muss für den Endspurt mit beiden Beinen fest auf dem Boden bleiben.»

Martin Rueda

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