Aktualisiert 18.12.2008 12:53

KolumbienEs spukt im Rathaus

Rathaus-Angestellte der kolumbianischen Provinzhauptstadt Armenia haben Angst, auf die Toilette zu gehen – angeblich treiben Gespenster ihr Unwesen.

Der Wachmann traut sich nicht mehr in die Tiefgarage, die Angestellten berichten über Gestalten, die sie schubsen, ihnen an den Kleidern ziehen oder ihnen ins Ohr flüstern: Im Rathaus von Armenia, einer kolumbianischen Stadt mit 350 000 Einwohnern, soll es seit Anfang Dezember spuken.

Auf einem der Fotos, das der Wachmann in der Garage aufgenommen hat, sei sogar ein in einem Auto sitzender Mann zu sehen. Er gleiche einem seit längerem verstorbenen Feuerwehrmann, erzählte der Angestellte dem Radiosender «Caracol». Ein anderer Mitarbeiter will in der Herrentoilette eine unbekannte Frau gesehen haben: «Ich entschuldigte mich gerade, weil ich dachte, ich hätte mich in der Tür geirrt, als sie wortlos verschwand - durch die verschlossene Tür.»

Nun haben die Mitarbeiter die Kirche um Hilfe gebeten. Die Priester sollten in dem Spuk-Gebäude eine Messe lesen und die Gespenster so vertreiben, berichtet der Radiosender.

(kle)

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