Unfallfahrer von Rorschach: «Es tut mir unglaublich leid»

Aktualisiert

Unfallfahrer von Rorschach«Es tut mir unglaublich leid»

Der 44-Jährige, der am Sonntag mit seinem Auto auf einem Trottoir in eine Familie gefahren ist, hat die Opfer im Spital besucht. Er hat den Schock noch nicht überwunden.

Am Sonntagnachmittag nach 15 Uhr fuhr ein Fiat-SUV an der Seestrasse in Rorschach in eine Fussgängergruppe. Vier Familienmitglieder wurden verletzt, der Vater schwer. Der Fahrer gab an an, einem seiner Kinder im Auto sei unwohl gewesen – davon sei er abgelenkt worden und danach aufs Trottoir geraten.

Am Tag nach dem schweren Unfall besuchte der Fiat-Fahrer die Opfer im Spital, wie TVO am Montagabend berichtet. «Es tut mir unglaublich leid», sagte der 44-Jährige aus Appenzell Ausserrhoden. Der Mann machte auf den Reporter einen niedergeschlagenen Eindruck: Er stehe wohl noch immer unter Schock. Den Opfern gehe es den Umständen entsprechend gut, so der 44-Jährige gegenüber TVO.

Zeugen gesucht

Bei den Verletzten handelt es sich um einen 49-jährigen Mann aus St. Gallen, dessen Frau (48) und die 22-jährige Tochter sowie deren Freund (26). Der Vater wurde schwer verletzt, die beiden Frauen mittelschwer. Der Freund der Tochter erlitt leichte Blessuren.

Die Polizei sucht weiterhin nach Zeugen. Personen, welche den Unfall beobachtet oder sonstige Feststellungen gemacht haben, werden gebeten sich mit dem Polizeistützpunkt Thal (058 229 80 00) in Verbindung zu setzen.

Die Rega flog den 49-jährigen Schwerverletzten ins Spital.

(20 Minuten)

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