Forte zu Basler «Aufsteiger-Bier»: «Es wäre mir lieber, es würde Uli Forte heissen»
Aktualisiert

Forte zu Basler «Aufsteiger-Bier»«Es wäre mir lieber, es würde Uli Forte heissen»

Eigentlich ist Uli Forte Weinliebhaber. Der FCZ-Trainer ist dennoch geschmeichelt, als er ein «Ueli Forte»-Aufsteiger-Bier überreicht bekommt.

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als/ete

Quasi von Leader zu Leader: Uli Forte kriegt ein «Ueli Forte» überreicht. (Video: 20 Minuten)

Uli Forte hatte dem FC St. Gallen Ende Mai einen ganzen Lastwagen voll Bier versprochen. Als Extramotivation für seinen Ex-Club, der zum letzten Meisterschaftsspiel zum FC Lugano reiste und den Tessinern Punkte abknöpfen musste, damit Fortes FCZ nicht absteigt. Das Team von Joe Zinnbauer kam dem Wunsch nicht nach und verlor. Zürich stieg ab, der Lastwagen wurde nicht beladen.

Just vor dem Wiedersehen der beiden Clubs im Cup-Achtelfinal wurde das Bier wieder zum Thema – wieder mit Forte in der Hauptrolle. Die Basler Brauerei Fischerstube expandiert nach Zürich und hat dabei auch FCZ-Fans im Visier: Sie lanciert das «Ueli Forte» – das «Bier für Aufsteiger aus Basel für Zürich». So quasi vom Leader zum Leader. 20 Minuten tischte Forte nach dem 2:1-Sieg im Cup gegen St. Gallen «sein» Bier auf. Der FCZ-Coach traute seinen Augen kaum, als er die Flasche überreicht bekam.

«Entwicklungshilfe» aus Basel

«Ich bin überhaupt kein Biertrinker. Aber wenn ich jetzt hier schon das eigene Bier vor mir habe, dann muss man ja fast eines geniessen», sagte Forte und fügte an: «Eine super Idee.» Der Zürcher dankte den Baslern für die Stärkung auf dem Weg zurück in die Super League. «Wir sind froh über diese Entwicklungshilfe. Die können wir brauchen, um unser Ziel zu erreichen: aufzusteigen.» Etwas hatte Forte am Basler Hopfen aber dann doch auszusetzen: «Mir wäre natürlich lieber gewesen, wenn es Uli Forte heissen würde», sagte der Weinliebhaber mit einem Augenzwinkern.

Apropos Wagenladung: Der FCZ würde sich über eine grössere Kostprobe freuen, wenn der Trainer schon Namensgeber des kühlen Blonden ist: Vielleicht keinen Lastwagen voll, aber ein, zwei, drei Kisten, um auf den Viertelfinal-Einzug im Schweizer Cup anzustossen.

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