Aktualisiert 29.06.2016 22:30

Roger Federer«Es war anders als alles, was ich zuvor erlebt habe»

Roger Federer hat keine Mühe gegen die britische Weltnummer 772 Marcus Willis. Der Schweizer gewinnt in drei Sätzen und hat Spass.

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Freitag, 8. Juli 2016Grosse Enttäuschung bei Roger Federer. Der Maestro verliert den Halbfinal gegen Milos Raonic in fünf Sätzen 3:6, 7:6 (7:3), 6:4, 5:7, 3:6. Damit verpasst er den 11. Wimbledon-Final.

Freitag, 8. Juli 2016Grosse Enttäuschung bei Roger Federer. Der Maestro verliert den Halbfinal gegen Milos Raonic in fünf Sätzen 3:6, 7:6 (7:3), 6:4, 5:7, 3:6. Damit verpasst er den 11. Wimbledon-Final.

AFP/Leon Neal
Federer kommt im Entscheidungssatz zu Fall.

Federer kommt im Entscheidungssatz zu Fall.

/Adam Pretty
Er muss sich kurz behandeln lassen, kann danach aber weiter spielen.

Er muss sich kurz behandeln lassen, kann danach aber weiter spielen.

AP/Alastair Grant

Gegen den lediglich auf Platz 772 klassierten englischen Qualifikanten Marcus Willis setzte sich der siebenfache Champion bei geschlossenem Dach auf dem Centre Court deutlich 6:0, 6:3, 6:4 durch. Der 25-Jährige aus Warwick hatte sich erst über eine interne britische Qualifikation für das Qualifikationsturnier für Wimbledon gespielt und war der Liebling der Fans.

Mit einem Blitzstart zum 3:0 nahm Federer diesen jedoch schnell den Wind aus den Segeln. Nach einem klaren ersten Satz steigerte sich Willis aber kontinuierlich und trug seinen Teil zu einem unterhaltsamen Spiel bei. In den Sätzen 2 und 3 reichte dem 34-jährigen Basler aber je ein Break zum 4:2 respektive 5:4, um sich den Sieg zu sichern.

Wie gegen einen Top-50-Spieler

«Er hat eine unglaubliche Energie auf den Platz gebracht mit seinem Spiel und seiner Persönlichkeit. Es war erfrischend und komplett anders als alles, was ich zuvor hier erlebt hatte», sagte Federer über den Gegner mit der märchenhaften Geschichte. Der Favorit hatte sich vorgenommen, Willis' Ranking zu ignorieren, um ihn nicht zu unterschätzen. «Ich ging mit der Einstellung in den Match, als würde ich gegen einen Top-50-Spieler spielen.»

Er trifft nun voraussichtlich am Freitag auf den Sieger der Partie zwischen dem Ukrainer Alexander Dolgopolow (ATP 33) und dem Briten Daniel Evans (ATP 91).

(sda)

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