Federer nach Startsieg: «Es war ein Auf und Ab»
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Federer nach Startsieg«Es war ein Auf und Ab»

Roger Federer hat beim US Open die erste Runde ohne Satzverlust überstanden. Noch ist beim Schweizer nicht alles rund gelaufen. Aus der Ruhe bringen lässt er sich aber nicht.

von
pre

Nur kurz mussten sich die Federer-Fans im Arthur-Ashe-Stadium von New York sorgen um ihren Liebling machen. Beim Stand von 5:1 im ersten Satz wurde der fünffache US-Open-Sieger von seinem Kontrahenten Santiago Giraldo zweimal in Serie gebreakt. Doch Federer reagierte auf das kleine Zwischentief seinerseits mit einem Break und holte sich den ersten Durchgang doch noch souverän mit 6:4.

Auch zu Beginn des zweiten Satzes musste Federer seinen Aufschlag einmal abgeben. Der 30-Jährige hatte Mühe, sich an die gegenüber den Vorjahren etwas langsameren Verhältnisse zu gewöhnen. Das Timing stimmte phasenweise überhaupt nicht. «Es war ein Auf und Ab. Ich musste mich erst an die Bedingungen gewöhnen», erklärte der Baselbieter. «Es ist definitiv langsamer als im letzten Jahr. Es gibt weniger Gratispunkte mit dem Service.»

Mit einem guten Gefühl vom Platz gehen

Federer, der bei 36 Winnern auch 35 unerzwungene Fehler produzierte, war mit seiner Leistung aber dennoch einigermassen zufrieden. «Es hätte schneller gehen können, aber ich habe in der 1. Runde noch nie mein bestes Tennis gespielt», analysierte der Schweizer. «Aber es ist wichtig, dass man durchkommt und mit einem guten Gefühl vom Platz geht. Wenn man gewinnt, bietet sich einem die Chance, es im nächsten Spiel besser zu machen.»

Für Giraldo war es der erste Auftritt in der grössten Tennis-Arena der Welt. Federer spielte bereits zum 49. Mal auf dem New Yorker Centre und noch immer geniesst er diese Momente. «Die Atmosphäre war super, der Empfang toll. Ich mag diese Abendspiele einfach. Es sind die Momente, für die du trainierst», sagte er kurz nach Mitternacht auf der Pressekonferenz. Zum Schluss blieb auch noch Zeit für ein kleines Spässchen. Wieso er beim US Open immer so erfolgreich sei, wurde Federer gefragt. «Weil ich ein ziemlich guter Spieler bin», antwortete Federer mit einem Schmunzeln im Gesicht und hatte mit dieser Antwort die Lacher natürlich auf seiner Seite.

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