Aktualisiert 15.11.2014 22:36

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«Es war eine grosse Erlösung für mich»

Die Schweiz schlägt Litauen 4:0, auch dank Joker Josip Drmic. Beim 1:0 war er zwar nicht der Torschütze, das ist ihm aber zu recht egal: «Hauptsache wir haben gewonnen.»

von
ofi
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Die Schweizer Fussballnationalmannschaft meldet sich im Kampf um die Startplätze für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich zurück.

Die Schweizer Fussballnationalmannschaft meldet sich im Kampf um die Startplätze für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich zurück.

Keystone/Gian Ehrenzeller
Das Team von Vladimir Petkovic zeigt eine starke Vorstellung und setzt den Gegner aus Litauen von Beginn weg unter Druck. In der ersten Hälfte vergibt Blerim Dzemaili die beste Chance für die Schweizer.

Das Team von Vladimir Petkovic zeigt eine starke Vorstellung und setzt den Gegner aus Litauen von Beginn weg unter Druck. In der ersten Hälfte vergibt Blerim Dzemaili die beste Chance für die Schweizer.

Andy Mueller/freshfocus
Kurz nach der Pause trifft Admir Mehmedi nach einem tollen Zuspiel von Blerim Dzemaili nur den Pfosten.

Kurz nach der Pause trifft Admir Mehmedi nach einem tollen Zuspiel von Blerim Dzemaili nur den Pfosten.

Daniela Frutiger/freshfocus

Die Schweizer dominierten die Partie gegen Litauen praktisch nach belieben. Sie erarbeiteten sich auch unzählige, zum Teil hervorragende Torchancen, aber der Ball wollte einfach nicht rein. In der 65. Minute wurde Josip Drmic für Admir Mehmedi eingewechselt. Wenige Augenblicke und einen Eckball später fiel das 1:0, auch dank Drmic: «Es war eine grosse Erlösung für mich und für die Mannschaft als der Ball reingefallen ist.» Wie genau das Tor gefallen ist, kann er gar nicht mehr sagen: «Ich war da, der Torhüter und noch ein Gegenspieler. Ich weiss nicht, ob ich auch noch am Ball dran war.» Es sei ja auch egal, ob er oder ein Gegenspieler den Ball versenkt habe, Hauptsache drin und Hauptsache gewonnen.

«Sie haben uns das Leben schwer gemacht»

Definitiv ein Tor erzielt hat Verteidiger Fabian Schär. Nur zwei Minuten nach dem 1:0 legte der Innenverteidiger ebenfalls nach einem Eckball zum 2:0 nach. Bis zu diesen Toren war es aber eine ganz schwierige Partie: «Sie (Litauen) haben uns das Leben sehr schwer gemacht und sind sehr defensiv gestanden.» Zwar hätten sie von Anfang an gute Chancen gehabt, diese halt einfach noch nicht verwertet. Sie hätten gewusst, dass sie nach der Pause ruhig bleiben müssen, dann würde das Tor schon fallen. «Das erste Tor war dann eine Erlösung und da ist der Knopf aufgegangen.» Der Sieg sei am Ende sicher absolut verdient gewesen, «wir haben von Anfang an enorm Druck gemacht, haben an uns geglaubt und das Glück dann auf unsere Seite gezwungen.»

«Mit dieser Leidenschaft weiterspielen»

Zufrieden war am Ende natürlich auch der Trainer: «Ich habe eine Mannschaft gesehen, die Lust hatte zu spielen, die Druck gemacht und sich Chancen erspielt hat.» Mit mehr Geduld und Cleverness vor der Pause hätten die Tore da schon fallen können. Letztlich hat es mit den Toren dann noch geklappt und so ist die Ausgangslage der Schweizer in der Gruppe E wieder sehr viel besser. Die drei Punkte seien darum sehr wichtig, weil man nun wieder gleichauf mit den direkten Konkurrenten liege. «Aber es sind noch sechs Spiele und wir müssen weiter arbeiten, uns verbessern und mit dieser Leidenschaft weiterspielen», so Petkovic zum Abschluss.

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