Baldingen AG: «Es war megakrass – wir hatten Glück im Unglück»
Aktualisiert

Baldingen AG«Es war megakrass – wir hatten Glück im Unglück»

Bei einem Selbstunfall in Baldingen AG überschlug sich ein Seat und blieb auf dem Dach liegen. Beifahrer Hazret A. schildert, wie er das Ganze erlebt hat.

von
rom
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Seat-Fahrer Rexhep N. und sein Beifahrer Hazret A. wurden beim Selbstunfall am Dienstag, 13. Januar 2015, in Baldingen AG zwar verletzt - doch es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Seat-Fahrer Rexhep N. und sein Beifahrer Hazret A. wurden beim Selbstunfall am Dienstag, 13. Januar 2015, in Baldingen AG zwar verletzt - doch es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Leser-Reporter
Die beiden waren mit dem Auto aus noch ungeklärten Gründen von der Strasse abgekommen. Der Seat überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

Die beiden waren mit dem Auto aus noch ungeklärten Gründen von der Strasse abgekommen. Der Seat überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen.

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Am Auto entstand laut Mitteilung der Kantonspolizei Aargau ein Schaden von rund 5000 Franken.

Am Auto entstand laut Mitteilung der Kantonspolizei Aargau ein Schaden von rund 5000 Franken.

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Der 20-jährige Rexhep N.* fuhr am Dienstag kurz vor 17 Uhr mit seinem Seat von Baldingen in Richtung Böbikon. Auf dem Beifahrersitz sass sein 20-jähriger Kollege Hazret A.* «Wir wollten nach Waldshut, um dort ein paar Teile für ein Auto zu kaufen», sagt A. Doch bis nach Deutschland kamen die beiden nicht mehr.

Aus noch unbekannten Gründen gerieten die Kosovaren mit ihrem Auto rechts von der Strasse ab, wie die Kantonspolizei Aargau am Mittwoch mitteilte. Zwar gelang es N. zunächst, den Seat zurück auf die Fahrbahn zu lenken, dann aber geriet das Auto ins Schleudern und rollte eine Böschung hinunter. Schliesslich überschlug sich der Seat und blieb auf dem Dach liegen.

Zu schnell gefahren?

«Es war megakrass, ich habe zwar versucht, mich irgendwo festzuhalten, doch es schüttelte nur noch», sagt A. Sie seien anschliessend aus dem Fenster gekrochen und zur Strasse hinaufgelaufen. Dort hätten ihnen mehrere Personen geholfen und die Rettungskräfte alarmiert. Der Fahrer wurde laut Polizeimitteilung mittelschwer, der Beifahrer leicht verletzt. Sie wurden mit der Ambulanz ins Spital gebracht.

«Wir hatten Glück im Unglück», sagt Beifahrer A. Wieso sie von der Strasse abgekommen waren, daran mag er sich nicht erinnern: «Ich war gerade mit dem Navi beschäftigt.» Die Strasse zumindest war trocken gewesen. «Vermutlich ist der Kollege etwas zu schnell gefahren.» Den Führerausweis ist der Junglenker jedenfalls los. Der Schaden am Seat beträgt rund 5000 Franken.

*Namen der Redaktion bekannt

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