Yanick Brecher: «Es war mir klar, dass ich unter Beobachtung stehe»

Aktualisiert

Yanick Brecher«Es war mir klar, dass ich unter Beobachtung stehe»

Trotz seinen Fehlern in den letzten beiden Partien erhielt FCZ-Goalie Yanick Brecher im 246. Derby das Vertrauen von Trainer Sami Hyypiä und zeigte eine tadellose Leistung.

von
ete

Zuletzt stand Yanick Brecher in der Kritik. Beim 1:1 rettet der FCZ-Goalie seinem Team einen Punkt. (Video: 20 Minuten)

Yanick Brecher, beim 1:1 gegen GC gehörten Sie zu den besten Zürchern. Wie sehen Sie Ihre Leistung?

Yanick Brecher: Meine Leistung sollen andere beurteilen. Ich bin glücklich, dass wir einen Punkt aus dem Derby mitnehmen können, zumal wir in der zweiten Halbzeit fast nicht mehr hinten raus gekommen sind. GC hat mehr Willen gezeigt nach der Pause. Unser Ziel war sofort das 2:0 zu erzielen – leider hat es nicht geklappt.

Sie sind erst 22 Jahre alt. Wie sind Sie mit der Kritik in den letzten Tagen umgegangen?

Erst habe ich Punkte gewonnen, dann verloren und jetzt war es wieder gut. Das ist halt so. Es war mir klar, dass ich heute mehr unter Beobachtung stehe. Kritik gehört zum professionellen Fussball dazu. Jeder darf Kritik üben und seine Meinung haben, aber für mich ist entscheidend, dass ich die Spiele mit jenen Leuten analysiere, die mich weiterbringen wollen und können.

Wie ist die Analyse Ihrer Fehler gegen Basel und Luzern ausgefallen?

Der Ball in Basel war schwierig, weil er verdeckt war und der Spieler aus vollem Lauf einköpft. Das muss man auch erst können und der Stürmer (Birkir Bjarnason, die Red.) macht das auch gut. Vor dem Gegentreffer gegen Luzern muss ich versuchen, auf den Ball zu gehen. Wenn es der Mannschaft und auch mir läuft, dann halte ich den Ball, aber wir haben schon die ganze Saison ein wenig Pech und dann kassiert man halt solche Tore. Wir wollten natürlich gewinnen, aber in unserer Situation müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.

Wo sehen Sie den FCZ derzeit?

Es ist eine schwierige Phase für alle. Aber es ist auch eine gute Phase, um zu lernen, denn wir haben doch eine recht junge Mannschaft. Wir dürfen einfach nicht die gleichen Fehler zweimal machen. Ausserdem stehen wir im Cupfinal und den wollen wir gewinnen. Dann sieht die Saison auch wieder besser aus.

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