SFV entrüstet: «Es wird harte Sanktionen geben»
Aktualisiert

SFV entrüstet«Es wird harte Sanktionen geben»

Nach dem Aussetzer von Michel Morganella reagiert der Schweizer Fussballverband umgehend. Erst wurde der Twitter-Account gesperrt, jetzt geht es um die Strafe. Eine Heimreise des Spielers ist möglich.

von
Reto Fehr

Michel Morganellas Tweet, dass er «alle Südkoreaner verprügeln könnte», sorgt auch beim Schweizerischen Fussballverband SFV für rote Köpfe. «Das sind Momente, in welchem selbst einem Kommunikationsmensch die Worte fehlen», sagt SFV-Mediensprecher Marco von Ah auf Anfrage von 20 Minuten Online. Er habe sofort dafür gesorgt, dass sich Morganella entschuldigt und seinen Twitter-Account sperrt, was dieser mittlerweile getan hat.

Jetzt beraten die Verantwortlichen mit dem Trainer, wie man weiter vorgehen wird. «Es wird harte Sanktionen geben», so von Ah. Konkret kann das nur heissen: Eine hohe Busse oder die Heimreise des Spielers sind möglich. Der SFV möchte noch im Verlauf des Tages offiziell informieren. Schon zu Beginn der Spiele wurde die Griechin Voula Papachristou wegen eines rassistischen Tweets von Olympia ausgeschlossen.

Entscheid fällt heute

Beim SFV ist man bemüht den Ausrutscher aktiv auszumerzen. «Wir stehen auch mit Swiss Olympic in Kontakt», sagt von Ah. Man wolle nicht warten, bis der nationale Verband oder gar das IOC Schritte gegen Morganella einleiten. Eine offizielle Mitteilung mit der Sanktion wird noch heute versendet.

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