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Escholzmatt: Zustand des Sozialvorstehers weiterhin kritisch

Der Sozialvorsteher von Escholzmatt, der am Montagabend in seinem Haus angeschossen worden ist, befindet sich weiterhin in einem besorgniserregenden Zustand.

Die Ärzte des Kantonsspital Luzern bezeichneten den Zustand als kritisch stabil.

Dies gab die Strafuntersuchungsbehörde am Mittwochmorgen auf Anfrage bekannt. Der 60-jährige Sozialvorsteher war von einem 43- jährigen Schweizer angeschossen worden. Der Täter erschoss zudem seine eigene Frau, seinen Bruder und dessen Gattin und tötete sich selbst.

Der Sozialvorsteher von Escholzmatt, der der FDP angehört, hatte bei den Gemeindewahlen vom letzten Sonntag das absolute Mehr für den Gemeinderat verpasst. Wegen der Bluttat wurde der zweite Wahlgang vom 16. Mai abgesagt.

(sda)

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