Aktualisiert 22.01.2019 09:21

WEF-Gäste wollen nicht nur Sex

Escort-Ladys bieten sich direkt in Davos an

Via E-Mail an Hotels in und um Davos bietet die Zürcher Agentur Sensuallounge Escort derzeit WEF-Gästen ihre Dienste an. Grund dafür ist die hohe Nachfrage.

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Die Zürcher Agentur Sensuallounge Escort wirbt per Mail für ihren Service während des WEFs.

Die Zürcher Agentur Sensuallounge Escort wirbt per Mail für ihren Service während des WEFs.

Screenshot
Hier das Mail.

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Südostschweiz
Hier die Konditionen für den Begleitservice.

Hier die Konditionen für den Begleitservice.

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«Um Ihnen und Ihren Gästen die bestmögliche Betreuung und Gesellschaft während des Weltwirtschaftsforum zu bieten, können Sie bei uns schnell, unkompliziert und diskret buchen», schreibt die Sensuallounge Escort in einem E-Mail, das sie dieser Tage an Hotels in und um Davos geschickt hatte. Wie der Geschäftsführer gegenüber der «Südostschweiz» sagt, hätten sie in den vergangenen Jahren immer wieder Anfragen von Hotels erhalten, die Begleitung für ihre Gäste suchen.

Die Agentur hat ihren Sitz in Zürich. In der Vergangenheit seien Anfrage oft ziemlich kurzfristig erfolgt. Deshalb habe man sich in diesem Jahr entschieden, während dem WEF direkt mit einigen Frauen und Männern in Davos vor Ort zu sein.

Individuelle Vorbereitung

Der Hotelgast kann die gewünschten Dienste direkt an der Rezeption im Hotel bestellen. Diese nimmt dann Kontakt mit dem Escort-Service auf. Abgerechnet werden die Dienste meist mit der Hotelrechnung.

Wie auf der Website der Agentur ersichtlich ist, bieten sechs Frauen und zwei Männer während des Gipfels ihre Dienste an. Verfügbar sind sie innert zwei bis drei Stunden, buchbar ab mindestens zwei Stunden. «Unsere Girls und Boys warten nicht fixfertig parat auf dem Stängelchen, bis sie gebucht werden», wird der Geschäftsführer zitiert. Man bereite sich individuell auf jeden Kunden vor, je nach dem, was gewünscht werde. Laut Website kosten zwei Stunden 1000 und jede weitere Stunde 300 Franken.

Nicht immer wird es intim

Bei den gebuchten Diensten gehe es nicht immer um Sex – bei einigen Buchungen komme es gar nicht zu intimen Begegnungen. «Die Gäste brauchen einfach am Abend ein bisschen Abwechslung. Eine nette Begleitung und Betreuung. Sie wollen vom Alltag abschalten und sich wieder auf den anstrengenden nächsten Tag vorbereiten», so der Geschäftsführer zur «Südostschweiz».

Wer genau die Dienste nutzt, darüber macht er keine Angaben. Natürlich gelte hier Diskretion. Nur so viel: Das Geschäft während des WEF laufe gut.

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