Espenmoos: Die Stadt hat Angst vor Souvenirjägern
Aktualisiert

Espenmoos: Die Stadt hat Angst vor Souvenirjägern

Da die Zeit
des FCSG im Espenmoos
abläuft, wird befürchtet,
dass Fans dort das eine
oder andere Souvenir
mitgehen lassen. Die
Stadt appelliert an ihre
Vernunft.

von
Sascha Schmid

Am 10. Mai tritt der FC St.Gallen voraussichtlich das letzte Mal im altehrwürdigen Espenmoos an. 98 Jahre lang war das Stadion die Heimstätte des Klubs und der Fans. Darum wollen viele Fans ein Stück «ihres» Espenmoos als Andenken mitnehmen. «Viele sagen: Das Brett, auf dem ich all die Jahre stand, nehme ich mit», so Fanbetreuer Urs Baumgartner. Er glaubt, die Fans würden alles mitgehen lassen, was nicht niet- und nagelfest ist. «So war das auch im Letzigrund in Zürich und im Wankdorf in Bern», sagt Baumgartner.

Im Unterschied zu den Stadien in Zürich und Bern wird das Espenmoos aber nicht abgebrochen, sondern weitergenutzt. Etwa von der rumänischen Nati, die während der EM in Abtwil wohnt. «Wer hier etwas mitnimmt, der klaut», sagt darum Urs Weishaupt, Sprecher der Stadt St.Gallen, die Besitzerin des Stadions ist. «Souvenirjäger halt!» schreibt er deshalb im Fanmagazin «Inside». Neben dem Appell an die Vernunft sind jedoch auch Massnahmen geplant, das Stadion zu schützen. Welche, will Bill Mistura, Verwaltungsrat des FCSG, aber nicht verraten.

Mehr Geld für Junioren

Der Kanton St.Gallen investiert in die Fussballjugend. Nachdem die Sport-Toto-Subventionskommission bereits 200000 Franken zugesagt hatte, hat gestern die Regierung einen zusätzlichen Beitrag von 300000 Franken aus dem Sport-Toto-Fonds für die Fussball-Nachwuchsakademie Ostschweiz gesprochen. Die Akademie in der AFG-Arena will künftig jeweils rund 40 hochbegabte Junioren ausbilden.

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