Kinostarts Mai 2021 - «Été 85» ist ein queerer Trip in die Achtziger
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Kinostarts Mai 2021«Été 85» ist ein queerer Trip in die Achtziger

Der Film zeigt, wie sich zwei Jugendliche zum ersten Mal verlieben, ausserdem gibts Emma Stone als Disney-Bösewichtin Cruella – diese Filme starten neu im Kino.

von
Alisa Fäh

Der Trailer zu «Été 85».

Filmcoopi

Darum gehts

  • Hier erfährst du, was diese Woche neu in den Kinos läuft.

  • Ein französisches Drama zeigt eine junge Sommerliebe.

  • Emma Watson schlüpft in die Rolle der Disney-Schurkin Cruella De Vil.

  • Eine Schweizer Doku beschäftigt sich mit Samenspende.

  • In einem Horrorfilm ist eine Schülerin im Körper eines Serienmörders gefangen.

«Été 85»

Der 16-jährige Alexis (Félix Lefebvre) fährt mit seinem Segelboot allein aufs Meer hinaus – als ein Sturm aufzieht, kentert er in der Nähe von einem Küstendorf in der Normandie. Er hat Glück: Der 18-jährige David (Benjamin Voisin) ist selbst mit einem Boot unterwegs und rettet Alexis vor dem Ertrinken.

Es beginnt ein Sommer, in dem die zwei gemeinsam Töff fahren, in der Sonne liegen und bald entdecken, dass sie beide vom Tod fasziniert sind. Zwischen den beiden entwickeln sich Gefühle – bis David immer mehr mit dem Au-pair Kate (Philippine Velge) flirtet und mit ihr eine Nacht am Strand verbringt.

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Hier findest du Hilfe:

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Du-bist-du.ch, Beratung und Information

Lilli.ch, Information und Verzeichnis von Beratungsstellen

Milchjugend, Übersicht von Jugendgruppen

Elternberatung, Tel. 058 261 61 61

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Die Romanvorlage

Das Drama spielt in den 1989er-Jahren und basiert auf Aidan Chambers britischem Roman «Dance on my Grave», der 1982 veröffentlicht wurde.

«Das Buch war für die damalige Zeit ziemlich modern, denn damals war es noch recht kompliziert, zu einer homosexuellen Beziehung zu stehen», sagt Regisseur François Ozon gegenüber «Euronews». Passend zu den Achtzigern wurde auf Super16-Film gedreht.

Universelle Liebesgeschichte

Ozon hätte sich gewünscht, diesen Film als Teenager sehen zu können – schwule Liebe sei damals stets als dunkel und schmerzhaft dargestellt worden.

«Ich drehte die Romanze zwischen den Jungen deswegen auf sehr klassische Weise, ohne Ironie, um daraus eine universelle Liebesgeschichte zu machen», sagt er in einem Pressestatement.

«Cruella»

«Diese Figur macht so viel Spass und ist auf eine Art wie ein Rausch», sagt Stone in einem Videostatement über die Bösewichtin Cruella, die sie für Disney im gleichnamigen Film verkörpert. Er behandelt die Vorgeschichte, wir erfahren also, was in den 1970er-Jahren geschah, bevor Cruella de Vil in «101 Dalmatians» als creepy Hundejägerin auftritt.

Dabei switcht Stone zwischen Estella, der guten Version, und Cruella, der bösen Version des Charakters: Estella ist Designerin und träumt davon, in der Modebranche durchzustarten.

Wie Estella zu Cruella wird

Sie ist als Waisin und in prekären Verhältnissen aufgewachsen, nun sehnt sie sich nach Reichtum und Luxus. Als ein Rockstar Estella damit beauftragt, ein besonderes Outfit zu entwerfen, macht sie sich auf die Suche nach einem Fell, das passend ist – und wird bei Hunden fündig.

«Cruella» wird zum Kinostart auch auf Disney+ veröffentlicht, wo er mit VIP-Zugang gestreamt werden kann.

Der Trailer zu «Cruella».

Disney

«Menschenskind!»

Die Filmemacherin Marina Belobrovaja setzt sich in einem persönlichen Dokumentarfilm mit ihrer Mutterschaft auseinander: Ihre Tochter wurde mit Hilfe eines Samenspenders gezeugt.

Seither wird Belobrovaja mit diversen Konventionen um Rollenbilder und die Vorstellung einer Kleinfamilie konfrontiert. Wird ein Samenspender bei der Zeugung automatisch zum Vater und was bedeutet Elternschaft?

Der Trailer zu «Menschenskind!».

Filmbüro

«Freaky»

Als ein Serienmörder (Vince Vaughn) die Schülerin Millie (Kathryn Newton) mit einem antiken Dolch umbringen will, löst er dabei einen Fluch aus, der bewirkt, dass die beiden die Körper tauschen.

Nun muss Millie innerhalb von 24 Stunden einen Weg finden, um wieder in ihren Körper zurückzukehren, während der Killer neue Opfer ins Auge fasst und getarnt als junge Frau ungestört weiter tötet.

Der Trailer zu «Freaky».

Universal

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