Aktualisiert 05.07.2018 14:52

ZürichETH erhöht Studiengebühr um 300 Franken pro Jahr

Der ETH-Rat hat entschieden: Er will die Studiengebühren um 300 Franken pro Jahr anheben.

von
tam
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Studenten der ETH Zürich und der EPFL müssen ab Herbst 2019 mehr für ihr Studium bezahlen.

Studenten der ETH Zürich und der EPFL müssen ab Herbst 2019 mehr für ihr Studium bezahlen.

Keystone/Christian Beutler
Beim Studentenverband VSETH ist man froh, dass die Gebühren weniger stark steigen, wie zuvor befürchtet.

Beim Studentenverband VSETH ist man froh, dass die Gebühren weniger stark steigen, wie zuvor befürchtet.

Keystone/Christian Beutler

Heute betragen die Studiengebühren an der ETH Zürich und an der EPFL 1160 Franken. Ab 2020 kostet ein Jahr an der Hochschule 300 Franken mehr. Das hat der ETH-Rat nach Anhörung verschiedener Institutionen und Gesprächen mit politischen Parteien am Donnerstag entschieden. Die Erhöhung erfolgt ab Herbstsemester 2019 stufenweise über zwei Jahre, wie es in einer Mitteilung heisst.

Ursprünglich war geplant, die Gebühren um 500 Franken anzuheben. Dagegen protestierten unter anderem die Studentenverbände. Sie befürchten, dass sich die Studienzeit verlängert, weil die Studenten mehr nebenher arbeiten müssen, um die Ausbildung zu finanzieren.

Beim Studierenden-Verband VSETH ist man froh, dass die Gebühren nicht wie geplant um 500 Franken angehoben werden, wie Präsident Lukas Reichart sagt: «Es ist schön, dass der ETH-Rat auf unsere Argumente eingegangen ist.» Grundsätzlich sei man aber gegen jegliche Erhöhung der Studiengebühren: «Dadurch wird es für uns Studenten noch schwieriger, das Studium zu finanzieren.»

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