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ETH-Forscher entwickeln Anthrax-Test

Wissenschaftler der ETH Zürich haben ein neues und einfacheres System entwickelt, um Anthrax-Sporen nachzuweisen. Die neue Methode kann im Katastrophenfall Leben retten.

Mit einem speziellen Antikörper wird der Nachweis spezifischer und auch weniger kosten- und zeitaufwändig.

Milzbrand- oder Anthrax-Sporen wurden bereits als Biowaffe gegen Menschen eingesetzt. Einmal eingeatmet, führt der Erreger fast immer zum Tod, sofern das Opfer innert 24 bis 48 Stunden nicht behandelt wird.

Eine rasche zuverlässige Diagnostik sei deshalb lebenswichtig, heisst in einer Mitteilung der ETH Zürich vom Freitag. Dem Forscherteam der ETH Zürich gelang es, zusammen mit Kollegen vom Schweizer Tropeninstitut und der Uni Bern einen wichtigen Antikörper zu entwickeln.

Der Antikörper werde als Basis dienen für eine hochempfindliche Anthrax-Diagnostik und zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze, heisst es weiter. Die Arbeit der Forscher ercheint in der aktuellen Fachzeitschrift «Angewandte Chemie».

(sda)

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