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ZürichETH hadert mit schlechtem Handy-Netz

Die ETH Zürich gehört zu den besten technischen Hochschulen weltweit – störungsfreien Handyempfang bekommt sie jedoch nicht hin.

von
ced
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Betroffen ist das Areal vom ETH Zentrum ...

Betroffen ist das Areal vom ETH Zentrum ...

Keystone/Walter Bieri
... sowie von der ETH Hönggerberg.

... sowie von der ETH Hönggerberg.

Keystone/Gaetan Bally
Studenten sind verärgert.

Studenten sind verärgert.

Keystone/Dominic Steinmann

In diversen Ranglisten der weltweit besten Hochschulen mischt die ETH ganz weit vorne mit. Bereits 21 ETH-Forscher haben Nobelpreise für teils komplexe Erfindungen abgesahnt. Bei einem ganz einfachen Problem stösst die Eidgenössische Technische Hochschule jedoch an ihre Grenzen – nämlich beim Handyempfang.

Dieser ist laut dem «Tages-Anzeiger» auf einem Grossteil des Geländes schlecht. In gewissen Gebäuden und Räumen ist Telefonieren gar unmöglich – und zwar unabhängig vom Telekommunikationsanbieter. Die Folge: Frust bei den Studenten und Mitarbeitenden.

Keine passenden Offerten

Die ETH hat deshalb im April einen Auftrag zur Erstellung eines internen Netzes ausgeschrieben. Bewerber sollen in den Gebäuden von ETH Zentrum und ETH Hönggerberg eine sogenannte Mobile-Inhouse-Abdeckung installieren – zuerst in einem Pilotversuch. Deadline zur Offerten-Einreichung war der 20. Juni.

Offenbar wollte jedoch niemand den Auftrag übernehmen – es sei kein «anforderungsgerechtes Angebot eingegangen», heisst es beim Ausschreibungsportal des Bundes. Ob dies auf zu hohe Anforderungen seitens der ETH zurückzuführen ist, bleibt unbeantwortet: Die Hochschule will wegen der noch laufenden Rekursfrist nicht Stellung nehmen. Klar ist jedoch: Anbieter von Inhouse-Abdeckungen gibt es zuhauf.

Wie es mit dem Handynetz nun weitergeht, soll nach Ablauf der Rekursfrist Ende August kommuniziert werden.

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