04.10.2018 03:44

ETH Hönggerberg

ETH-Studenten ärgern sich über vollgestopfte Busse

Studenten der ETH Hönggerberg ärgern sie über vollgestopfte Busse. Der ETH ist das Problem bekannt. Zusammen mit den VBZ hat man nach Lösungen gesucht.

von
mon
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ETH-Studenten beklagen sich über vollgestopfte Busse. Die Strecke Bahnhof Oerlikon–ETH Hönggerberg sei zu Stosszeiten randvoll.

ETH-Studenten beklagen sich über vollgestopfte Busse. Die Strecke Bahnhof Oerlikon–ETH Hönggerberg sei zu Stosszeiten randvoll.

Leser-Reporter
Die schwierigen Platzverhältnisse in den 80er Bussen sind der ETH Zürich bekannt.

Die schwierigen Platzverhältnisse in den 80er Bussen sind der ETH Zürich bekannt.

Keystone/Gaetan Bally
Zusammen mit den VBZ hat man deshalb nach Lösungen gesucht.

Zusammen mit den VBZ hat man deshalb nach Lösungen gesucht.

Keystone/Steffen Schmidt

Die Strecke vom Bahnhof Oerlikon bis zur ETH Hönggerberg sorgt bei den ETH-Studenten für rote Köpfe: «Die Busse sind zu Stosszeiten immer randvoll», sagt ein ETH-Student. Zahlreiche Fahrgäste würden sich noch schnell reinquetschen, andere müssten regelmässig auf den nächsten Bus warten: «Der kommt zwar alle sechs Minuten, aber der ist dann auch voll.»

Die Situation sei einfach nur mühsam und nicht akzeptabel, so der junge Mann. Was man dagegen machen kann, weiss der Student nicht: «Ein paar Kollegen haben sich überlegt, ihre Velos beim Bahnhof Oerlikon zu deponieren, um bei Bedarf rasch zur Uni zu fahren.»

Der ETH ist das Problem bekannt

Die schwierigen Platzverhältnisse in den 80er Bussen sind der ETH Zürich bekannt, wie Mediensprecher Markus Gross auf Anfrage sagt. Im Rahmen des Masterplans Campus Hönggerberg wurden auch schon Informationsveranstaltungen durchgeführt: «Und auch ETH-intern wurde auf die Überlastung der Busse zu den Spitzenzeiten hingewiesen», so Gross.

Zusammen mit den VBZ habe man deshalb nach Lösungen gesucht und erste Anpassungen bereits umgesetzt: «Wir haben mit dem ZVV vereinbart, dass die Hochschule vom Herbstsemester bis Dezember 2019 eine Fahrplanverdichtung auf sechs Minuten zu Spitzenzeiten finanziert», erklärt Gross. Zudem soll es mittel- und langfristige Pläne geben. «Die VBZ-Buslinien 69 und 80 sollen ausgebaut werden, um künftig Doppelgelenkbusse mit höheren Fahrgastkapazitäten einsetzen zu können.»

Elektrifizierung der Buslinien 69 und 80

Dies bestätigen auch die VBZ. «Nachdem der Bund die Elektrifizierung und damit den Ausbau der Buslinien 69 und 80 nachträglich in die Priorität A des Agglomerationsprogramms aufgenommen hat, werden die VBZ die Planungen für die Elektrifizierung zügig fortsetzen», sagt VBZ-Mediensprecher Oliver Obergfell. Der Ausbau der Linien 69 und 80 ist ab 2023 zu erwarten. Finanziert würde eine solche Massnahme über den ZVV und den Bund, umgesetzt durch die VBZ.

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