ETH Zürich: Architektur am begehrtesten
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ETH Zürich: Architektur am begehrtesten

An der ETH Zürich studieren soviele Pesonen wie noch nie: Im Wintersemester 2003/04 sind es 12 626 oder 1,9 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der begehrteste Studiengang ist gemäss ETH- Mitteilung vom Mittwoch weiterhin Architektur.

Im laufenden Wintersemester schrieben sich 2287 Studierende neu für ein Bachelor- oder Diplomstudium ein, 2002 waren es 2300. Die Zahl der neuen Doktorierenden nahm von 701 auf 606 ab, diejenige der Nachdiplomstudierenden von 236 auf 220. In den Vorjahren waren die Zahlen der Neueintrenden wegen doppelter Maturajahrgänge höher gewesen.

Die Gesamtzahl der ETH-Studierenden stieg dennoch an, weil die Zahl der Abgänger kleiner war als diejenige der Neueintretenden. So sind gemäss Communiqué 200 Doktorierende mehr eingeschrieben als im Vorjahr, bei den Nachdiplomstudierenden sind es 50.

Die Zahl der Studentinnen erhöhte sich von 3486 auf 3670. Gemäss ETH-Webjournal ist der Frauenanteil im Studiengang Pharmazie und Lebensmittelwissenschaften mit 84 Prozent am höchsten.

Informatik-Boom zu Ende

Bei den Neueingetretenen ist die Architektur am beliebesten. Das Fach führt die Liste mit 325 Neueintritten an vor Elektrotechnik und Informationstechnologie mit 254 sowie Maschinenbau und Verfahrenstechnik mit 220.

Nicht mehr zu den beliebten Fächern gehört das Boomstudium der vergangenen Jahre: Für Informatik haben sich nur noch 181 neue Studierende eingeschrieben. Das Fach liegt damit noch hinter dem erst 2002 eingeführten Studiengang Bewegungswissenschaften und Sport, für den sich 188 neue Studierende anmeldeten.

Architektur bleibt mit 1276 Studierenden insgesamt das begehrteste ETH-Fach. Mit 1229 Studierenden folgen Elektrotechnik und Informationstechnologie sowie mit 1166 Studierenden Informatik.

(sda)

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